Der Hamburger Bahnhof in Berlin präsentiert die bislang umfassendste Retrospektive der Berliner Künstlerin Annika Kahrs. Ihre Werke verknüpfen Kunst und Musik auf eindrucksvolle Weise und hinterfragen die kulturellen und sozialen Rollen von Klang in unserer Gesellschaft.
In mehr als zehn Video- und Sound-Installationen, darunter Live-Performances, tauchen Besucher*innen in besondere Klangräume ein – etwa eine verlassene Kirche in Lyon, eine generationenübergreifende Orchestparade in einem italienischen Dorf oder ein leerstehendes Berliner Kaufhaus. Die Ausstellung erstreckt sich über den Ostflügel des Hamburger Bahnhofs, die historischen Übergänge, das Musikinstrumenten-Museum sowie den öffentlichen Raum und überrascht mit immer neuen akustischen und visuellen Erlebnissen.
Annika Kahrs – Forscherin der Klanggrenzen
Geboren 1984 in Achim, beschäftigt sich Annika Kahrs an den Schnittstellen von Musik, Film und Performance mit den sozialen und politischen Dimensionen von Klang. Ihre Arbeiten hinterfragen, was Musik ausmacht und wie sie Gesellschaft prägt. Über die letzten 15 Jahre hat sie international ausgestellt, unter anderem bei der 16. Lyon Biennale (2022), in Los Angeles (LAXART, 2021), der Hamburger Kunsthalle (2017) und der Biennale Thessaloniki (2015).
Für ihre innovativen Arbeiten wurde Kahrs mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der renommierte George-Maciunas-Förderpreis (2012) und das Villa Aurora-Stipendium in Los Angeles (2023).
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