Weltöffentlichkeit und Diktatur. Die amerikanischen Auslandskorrespondenten im „Dritten Reich” Buchpräsentation und Podiumsgespräch mit:

  • PD Dr. Norman Domeier, Stuttgart/Prag
  • Lotta Lundberg, Journalistin/Autorin
  • Rob Savelberg, Journalist

Moderation: Prof. Dr. Frank Bösch, Potsdam

Hitlers „Drittes Reich” war keine hermetisch abgeriegelte Diktatur. Vielmehr war das Deutsche Reich bis zum Frühjahr 1945 auf dem globalen Medienmarkt sehr aktiv und gut vernetzt.
In seinem Buch Weltöffentlichkeit und Diktatur (2021) nimmt Norman Domeier die amerikanischen Auslandskorrespondenten in Deutschland in den Blick – vom Aufstieg Hitlers in den 1920er Jahren bis zum Nürnberger Prozess 1945/46. Bis zum Dezember 1941 waren sie bei großen politischen Aktionen der Nationalsozialisten vorab informiert und nahmen bei vielen Medienereignissen Schlüsselrollen ein. Auch nach dem Kriegseintritt der USA blieben amerikanische Medien präsent. Norman Domeier zufolge kooperierte Associated Press (AP), die bis heute größte Nachrichtenagentur der Welt, bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mit dem nationalsozialistischen Regime.

Mehr unter: www.topographie.de/topographie-des-terrors/

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