#1 Kosmos Wand

Die Ausstellung WÄNDE І WALLS fokussiert erstmals die wichtigsten Themenbereiche der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wand und präsentiert Arbeiten aus den letzten 50 Jahren. Drei Aspekte stehen dabei im Vordergrund: die Wand in ihrer Funktion des Ein- und Ausschließens, die Wand als soziales Konstrukt und die symbolische Bedeutung der weißen Wand des Ausstellungsraums.

#2 Die Wand rückt ins Bewusstsein

»Könnten diese Wände nur reden« – ganz im Sinne dieser Redewendung spürt die Ausstellung der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Raumgrenze Wand nach. Gezeigt werden 30 internationale Positionen von 1966 bis 2020, in denen Wände unterschiedlich thematisiert werden.

#3 Die weiße Ausstellungswand

Künstler_innen wie Monica Bonvicini und Yoko Ono kehren in ihren Werken die entscheidendste Funktion von Wänden hervor – die des Ein- und Ausschließens. Wände stehen einerseits für den Schutz des Individuums, andererseits können sie einsperren und Zugang verwehren. Als raumbildendes Architekturelement bestimmen sie unsere Lebensräume mit und sind beteiligt an identitätsstiftenden Prozessen.

#4 Raum als soziales Konstrukt

Künstler_innen wie Ernst Caramelle und Bruce Nauman verdeutlichen dies, indem sie die Wand als reagierendes Gegenüber begreifen oder ihr menschliche Züge zusprechen. Arbeiten von u.a. Jeewi Lee und Sol LeWitt thematisieren wiederum den White Cube als gängige Präsentationsform zeitgenössischer Kunst. Sie führen vor Augen, wie die weißen Wände des Ausstellungsraums Wirkung und Wahrnehmung von Kunstwerken beeinflussen.

Mehr unter: kunstmuseum-stuttgart.de

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