BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//museumsfernsehen - ECPv6.16.3//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-ORIGINAL-URL:https://www.museumsfernsehen.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für museumsfernsehen
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20270328T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20271031T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260901T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260901T190000
DTSTAMP:20260614T032618
CREATED:20260512T075224Z
LAST-MODIFIED:20260512T095327Z
UID:115062-1788289200-1788289200@www.museumsfernsehen.de
SUMMARY:Maximilian Pichl im Gespräch mit Dinah Riese: Repressive Migrationskontrolle und autoritärer Umbau in Europa 
DESCRIPTION:Digital Lecture Series Menschenrechte als letzte Utopie. Migration und jüdische Geschichte \n\n\n\n\nzum Livestream\n\n\n\n\nDas Jüdisches Museum Berlin setzt seine digitale Vorlesungs- und Gesprächsreihe Menschenrechte als letzte Utopie. Migration und jüdische Geschichte mit einer Veranstaltung zur europäischen Asyl- und Migrationspolitik fort. Die fünfteilige Reihe widmet sich historischen und aktuellen Fragen von Flucht\, Migration und internationalem Menschenrechtsschutz und greift dabei ein Zitat des Historikers Samuel Moyn auf\, der die Menschenrechte als „letzte Utopie“ unserer Zeit bezeichnete. \n\n\n\nIm Zentrum der Reihe steht die Frage\, wie seit den 1930er Jahren angesichts von Verfolgung\, Vertreibung und Massenauswanderungen die Grundlagen eines internationalen Flüchtlingsrechts entstanden sind – und welche Bedeutung ihnen heute zukommt. Die Journalistin Dinah Riese spricht dazu mit renommierten Wissenschaftler*innen über jüdische Fluchtgeschichte\, Menschenrechtspolitik und aktuelle migrationspolitische Herausforderungen. Ein zentraler Bezugspunkt ist die Genfer Flüchtlingskonvention. \n\n\n\nIm Mittelpunkt der aktuellen Lecture steht die Entwicklung der europäischen Asyl- und Migrationspolitik der vergangenen drei Jahrzehnte. Diese war zugleich von Liberalisierung und Abschottung geprägt: Während die europäische Integration in vielen Staaten zu einer stärkeren Verankerung des Asylrechts führte\, entstanden mit Institutionen wie Frontex und migrationspolitischen Abkommen zugleich Instrumente repressiver Grenz- und Migrationskontrolle. \n\n\n\nDer Rechtswissenschaftler Maximilian Pichl analysiert diesen historischen Kompromiss zwischen liberal-menschenrechtlichen und national-konservativen Positionen und beschreibt dessen gegenwärtiges Scheitern. Mit dem neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) werde das europäische Asylrecht deutlich verschärft. Gleichzeitig sei die aktuelle Entwicklung Teil eines umfassenderen autoritären Umbaus europäischer Politik\, in dem jedoch weiterhin menschenrechtliche Standards eine vollständige Abschottung Europas begrenzen. \n\n\n\nDer Vortrag zeichnet die Geschichte europäischer Asylpolitik seit den 1990er Jahren nach und erläutert\, warum die gegenwärtigen Reformen eine neue politische und rechtliche Zäsur markieren. Dabei geht es auch um die Zusammenarbeit konservativer und extrem rechter Parteien bei der Durchsetzung verschärfter Abschiebungs- und Grenzregime. \n\n\n\nHetty Berg betont die internationale Ausrichtung und gesellschaftliche Relevanz der Reihe. Ziel sei es\, historische und philosophische Grundlagen heutiger Menschenrechte sichtbar zu machen und zugleich zu diskutieren\, wie stark diese Errungenschaften gegenwärtig unter Druck geraten. Die Reihe wolle dazu beitragen\, den Blick auf Migration zu erweitern und neue Perspektiven auf eine gerechtere Zukunft zu eröffnen. \n\n\n\nMaximilian Pichl ist Professor für Recht der Sozialen Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences.  \n\n\n\nJede Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag der eingeladenen Persönlichkeit\, gefolgt von einem Gespräch mit Dinah Riese und einer anschließenden Publikumsdiskussion. \n\n\n\nWie alle Veranstaltungen der Reihe wird auch diese Lecture live gestreamt und anschließend auf dem YouTube-Kanal des JMB sowie als taz Talk veröffentlicht. Die Reihe entsteht in Kooperation mit der taz und wird von der Berthold Leibinger Stiftung unterstützt. \n\n\n\nMehr unter: www.jmberlin.de ­  \n\n\nDiskussionsveranstaltung\, Vortrag
URL:https://www.museumsfernsehen.de/termin/maximilian-pichl-im-gespraech-mit-dinah-riese-repressive-migrationskontrolle-und-autoritaerer-umbau-in-europa/
CATEGORIES:Diskussionsveranstaltung,Vortrag
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/05/Juedisches-Museum-Berlin.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR