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SUMMARY:„Mein Großvater\, der Täter": Lorenz Hemicker liest in Lüneburg
DESCRIPTION:Ein FAZ-Journalist\, ein SS-Offizier als Großvater und das Massaker von Rumbula – eine Spurensuche\, die mehrere Generationen umfasst und keine einfachen Antworten kennt. \n\n\n\nLorenz Hemicker © F.A.Z.-Foto / Lucas Bäuml\n\n\n\nEine Lesung über Schuld\, Schweigen und Familiengeschichte\n\n\n\nAm Donnerstag\, den 6. August 2026\, um 18 Uhr laden das Nordost-Institut und das Ostpreußische Landesmuseum  in Lüneburg zu einer Lesung mit Lorenz Hemicker ein. Der Journalist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellt sein 2025 erschienenes Buch „Mein Großvater\, der Täter: Eine Spurensuche” vor – eine der eindringlichsten Auseinandersetzungen der jüngeren deutschen Literatur mit Täterschaft\, Familiengeschichte und dem langen Schweigen der Nachkriegsgenerationen. \n\n\n\nRumbula 1941: Ein Massaker und sein Konstrukteur\n\n\n\nIm November und Dezember 1941 ermordeten SS und ihre Helfer im Wald von Rumbula bei Riga über 27.000 Juden. Die Gruben\, in denen die Menschen erschossen wurden\, konstruierte SS-Offizier Ernst Hemicker – der Großvater von Lorenz Hemicker. Verurteilt wurde er dafür nie. Er lebte nach dem Krieg weiter\, als wäre nichts geschehen. \n\n\n\nEine Reise\, die mit einem Tod beginnt\n\n\n\nAls Lorenz Hemicker gemeinsam mit seinem Vater nach Lettland reisen will\, um mehr über die Taten des Großvaters zu erfahren\, stirbt der Vater unerwartet. Diese Zäsur wird zum Ausgangspunkt einer jahrelangen Spurensuche: an den Ort des Massakers\, zu Überlebenden des Holocaust in Riga\, in die Tiefen deutscher Kriegsarchive. Was Hemicker findet\, ist kein abgeschlossenes Bild – sondern eine Geschichte voller Lücken\, Verdrängungen und schmerzhafter Erkenntnisse. \n\n\n\nEin Journalist auf Spurensuche\n\n\n\nLorenz Hemicker\, 1978 in Gummersbach geboren und im Sauerland aufgewachsen\, studierte Architektur sowie Kommunikations- und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitet heute als renommierter Journalist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Mit „Mein Großvater\, der Täter” hat er ein Buch geschrieben\, das zugleich Familiengeschichte\, Zeitzeugnis und journalistische Recherche ist. \n\n\nLesung
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SUMMARY:200 Jahre Fotografie: C/O Berlin feiert den World Photography Day mit großem Programm
DESCRIPTION:200 Years and Counting . Zum Jubiläum der Fotografie © C/O Berlin Foundation\, Design: Naroska \n\n\n\nVon Niépces erstem Bild bis zur KI-generierten Aufnahme – C/O Berlin fragt am 22. August 2026\, was Fotografie war\, ist und sein wird. Mit Kate Crawford\, internationalen Gästen und einem Open-Air-Kurzfilmprogramm. \n\n\n\nUm 1826 entstand eine der ersten erhaltenen Fotografien der Geschichte – aufgenommen von Joseph Nicéphore Niépce. 200 Jahre später steht das Medium vor einer Frage\, die existenzieller kaum sein könnte: Was ist Fotografie noch\, wenn Algorithmen Bilder erzeugen\, die nie aufgenommen wurden? \n\n\n\nAnlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Fotografie feiert C/O Berlin am 22. August 2026 den World Photography Day mit einem ganztägigen Veranstaltungsprogramm im Amerika Haus Berlin. Gemeinsam mit führenden Persönlichkeiten aus Kunst\, Fotografie\, Medienwissenschaft und Bildtheorie blickt das Programm zurück auf die Geschichte des Mediums – und zugleich nach vorne: Wie bleibt Fotografie relevant? Welche Rolle spielt sie als kulturelles Gedächtnis? Und wird sie durch Künstliche Intelligenz verändert oder gar abgelöst? \n\n\n\nKate Crawford\, internationale Panels und ein KI-Workshop \n\n\n\nDen Auftakt setzt eine Keynote der international führenden KI-Forscherin und Autorin Kate Crawford. In Panels diskutieren Florian Ebner\, Michelle Henning\, Ryan S. Jeffery\, Annekathrin Kohout\, Susanne Kriemann\, Armin Linke und Steffen Siegel die gesellschaftlichen\, politischen und ökologischen Auswirkungen neuer Bildtechnologien. Ein Workshop von Bruce Eesly widmet sich KI als Werkzeug für künstlerische Intervention\, Kritik und Widerstand. \n\n\n\nDen Abschluss bildet ein Open-Air-Kurzfilmprogramm im Innenhof des Amerika Hauses mit Videoarbeiten von Bruce Eesly\, Ryan S. Jeffery\, Gala Hernández López und Daphné Nan Le Sergent – zu Geschichte und Ökologie der KI\, ihrem Verhältnis zur Fotografie und der Bedeutung digitaler Technologien in globalen geopolitischen Zusammenhängen. \n\n\nLesung
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SUMMARY:Ausstellung im Museum Angewandte Kunst hinterfragt die Gestaltung demokratischer Symbole
DESCRIPTION:Eine Wahlurne\, ein Wappentier und ein Verdienstorden – drei alltägliche Objekte\, die Demokratie sichtbar machen und dennoch selten hinterfragt werden. Die Ausstellung „Adler\, Orden\, Wahlurne. Redesigning Democratic Representation“ lädt dazu ein\, diese vertrauten Symbole neu zu betrachten und zu diskutieren\, ob sie noch den Vorstellungen einer zeitgemäßen Demokratie entsprechen. \n\n\n\nIm Mittelpunkt stehen die Wahlurne\, der Bundesadler und das Bundesverdienstkreuz. Während Wahlurnen vielerorts noch aus funktionalen\, zweckentfremdeten Behältern bestehen\, verweist der Bundesadler auf eine Symbolgeschichte\, die weit vor der Demokratie beginnt. Auch das Bundesverdienstkreuz trägt bis heute gestalterische Einflüsse christlicher und militärischer Traditionen. Internationale Designerinnen und Designer entwickeln in der Ausstellung neue Entwürfe\, die demokratische Repräsentation zeitgemäß\, offen und zukunftsorientiert interpretieren. \n\n\n\nDie Ausstellung ist Teil des dreijährigen Forschungsprojekts Re-De-Re (Redesigning Democratic Representation)\, das Gestaltung und Politikwissenschaft miteinander verbindet. Während Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den parlamentarischen Alltag und die Mechanismen politischer Repräsentation untersuchen\, entwickeln Gestalterinnen und Gestalter konkrete Designvorschläge\, die demokratische Prozesse und Symbole neu denken. So entstehen Objekte\, die Forschung\, Politik und Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch bringen. \n\n\n\nZu sehen sind Arbeiten von Rozbeh Asmani\, Maciej Chmara & Anna Rosinke\, Esra Gülmen\, Juan Guse\, Jianping He\, Nadine Kolodziey und Ingo Offermanns. Die Ausstellung macht deutlich\, dass Demokratie nicht nur durch politische Entscheidungen\, sondern auch durch Gestaltung geprägt wird – und lädt Besucherinnen und Besucher ein\, diesen Prozess aktiv mitzudenken. \n\n\n\nDas Forschungsprojekt Re-De-Re ist eine Kooperation der Hochschule für bildende Künste Hamburg und der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung und wird von der VolkswagenStiftung gefördert. Kuratiert wird die Ausstellung von Friedrich von Borries\, die Ausstellungsgestaltung entstand gemeinsam mit Philipp Cartier. \n\n\nLesung
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LOCATION:Museum Angewandte Kunst\, Schaumainkai 17\, 60594 Frankfurt\, Hessen
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SUMMARY:Kraftwerk mit Multimedia-Projekt beim Open Air am Bauhaus Dessau 
DESCRIPTION:Am 28. August 2026 spielen die Elektro-Pioniere aus Düsseldorf Open Air am Bauhaus Dessau – ein Konzertabend\, der zwei Ikonen der Moderne zusammenbringt. \n\n\n\nZwei Ikonen der Moderne begegnen sich\n\n\n\nWenige Orte der Welt wären als Kulisse für ein Kraftwerk-Konzert so treffend wie das Bauhaus Dessau. Wo einst die Idee entstand\, Kunst\, Handwerk und Technik zu einem Gesamtkunstwerk zu verbinden\, bringt Ralf Hütter am 28. August 2026 elektronische Musik\, Computer-Animationen\, Videos und Performance-Kunst zusammen – als Open Air und als konsequente Weiterführung einer Idee\, die das 20. Jahrhundert geprägt hat. \n\n\n\nPioniere seit 1970: Die Geschichte von Kraftwerk\n\n\n\nKraftwerk wurde 1970 von Ralf Hütter und Florian Schneider gegründet. Im elektronischen Kling-Klang Studio in Düsseldorf entstanden alle Alben der Band – konzipiert\, komponiert und produziert in Eigenregie. Bereits Mitte der 1970er-Jahre erlangte die Gruppe internationale Anerkennung für ihre revolutionären Klangwelten\, den Einsatz synthetischer Stimmen und computerisierter Rhythmen sowie ihre Experimente mit Robotik und Technologie. Der Einfluss von Kraftwerk auf die Popkultur ist kaum zu überschätzen: Von Electro über Hip-Hop bis zu Techno und Synth-Pop haben sie ganze Genres mitgeprägt. \n\n\n\nMensch und Maschine auf der Bühne\n\n\n\nBei ihren Live-Konzerten verwirklicht Ralf Hütter mit seinem Team – Henning Schmitz\, Falk Grieffenhagen und Georg Bongarts – die Idee der Mensch-Maschine konsequent weiter. Die aktuelle Multimedia-Tour startete im November und Dezember 2025 mit 13 deutschen Städten. Das Konzert am Bauhaus Dessau im August 2026 ist nun ein weiterer Höhepunkt dieser Tournee. \n\n\n\nGrammy\, Rock & Roll Hall of Fame und MoMA: Ein Lebenswerk\n\n\n\nDie internationale Anerkennung für Kraftwerk ist einzigartig. 2012 präsentierten sie ihre 3D-Konzertserie im Museum of Modern Art in New York – der Auftakt zu einer Reihe von Auftritten an bedeutenden Kulturinstitutionen weltweit\, darunter die Tate Modern London\, die Fondation Louis Vuitton Paris\, die Neue Nationalgalerie Berlin und das Guggenheim Museum Bilbao. 2014 wurde Ralf Hütter mit dem Grammy Lifetime Achievement Award ausgezeichnet; 2021 nahm die Rock and Roll Hall of Fame Kraftwerk in ihre Reihen auf.
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LOCATION:Stiftung Bauhaus Dessau\, Gropiusallee 38\, 06846 Dessau-Roßlau\, Sachsen-Anhalt
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SUMMARY:KI-Festival im Städel: Imagining Futures in Noisy Times
DESCRIPTION:Städel KI Festival: Imagining Futures in Noisy TimesFoto: Städel Museum – Esra Klein\n\n\n\nAm 4. und 5. September 2026 veranstaltet das Städel Museum Frankfurt das große KI-Festival „Imagining Futures in Noisy Times”. Mit Hito Steyerl\, Constanze Kurz\, Bernhard Pörksen und weiteren hochkarätigen Gästen\, Workshops\, Open Labs und künstlerischen Interventionen lädt das Bürgerfestival dazu ein\, die Zukunft von Kunst\, Museum und Gesellschaft im KI-Zeitalter gemeinsam zu gestalten. \n\n\n\nDas Bühnenprogramm des STÄDEL KI FESTIVALS wird freitags und samstags live über denYouTube Kanal des Städel Museums abrufbar sein.
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SUMMARY:Chunqing Huang  im August Macke Haus
DESCRIPTION:Ab Herbst 2026 wirft die in Frankfurt am Main lebende Künstlerin Chunqing Huang (* 1974 in Heze\, China) einen zeitgenössischen Blick auf August Macke und den Expressionismus. Huangs meist in Serien gefasste Arbeiten sind durch eine ausdrucksstarke\, individuelle Gestik und den freien Umgang mit Farbe und Form geprägt. So widmet sie sich beispielsweise in ihrer Werkgruppe Painter’s Portrait hundert ikonischen Positionen der Moderne\, die sie aus ihrer Erinnerung heraus verdichtet und in eine eigene künstlerische Form bringt. Die Ausstellung versammelt rund 70 Arbeiten\, darunter Gemälde und Fotografien\, und zeigt ausgewählte Serien wie City Life (2016) oder Painter‘s Portrait (2016–2023) sowie neuere Werke. Zur Ausstellung ist ein reich illustrierter zweisprachiger Katalog (Dt./Engl.) geplant.  \n\n\n\nChunqing Huang studierte von 1994 bis 1998 an der Zentralen Akademie der Bildenden Künste (CAFA) in Peking und ab 2000 an der Hochschule für Bildende Künste – Städelschule in Frankfurt am Main bei Peter Angermann und Wolfgang Tillmans. 2004 wurde sie Meisterschülerin bei Hermann Nitsch im Fach Freie Malerei und Interdisziplinäre Kunst. Ihre Werke sind in zahlreichen nationalen und internationalen Sammlungen vertreten und waren in Institutionen wie der Kunsthalle Mannheim\, dem Museum Wiesbaden sowie zuletzt dem Kirchnerhaus Museum Aschaffenburg zu sehen.  \n\n\nLesung
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LOCATION:Museum August Macke Haus\, Hochstadenring 36\, 53119 Bonn\, Nordrhein-Westfalen
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SUMMARY:Digital Lecture Series: Maximilian Pichl im Gespräch mit Dinah Riese: Repressive Migrationskontrolle und autoritärer Umbau in Europa 
DESCRIPTION:Das Jüdisches Museum Berlin setzt seine Digital Lecture Series Menschenrechte als letzte Utopie. Migration und jüdische Geschichte mit einer Veranstaltung zur europäischen Asyl- und Migrationspolitik fort. Die fünfteilige Reihe widmet sich historischen und aktuellen Fragen von Flucht\, Migration und internationalem Menschenrechtsschutz und greift dabei ein Zitat des Historikers Samuel Moyn auf\, der die Menschenrechte als „letzte Utopie“ unserer Zeit bezeichnete. \n\n\n\nIm Zentrum der Reihe steht die Frage\, wie seit den 1930er Jahren angesichts von Verfolgung\, Vertreibung und Massenauswanderungen die Grundlagen eines internationalen Flüchtlingsrechts entstanden sind – und welche Bedeutung ihnen heute zukommt. Die Journalistin Dinah Riese spricht dazu mit renommierten Wissenschaftler*innen über jüdische Fluchtgeschichte\, Menschenrechtspolitik und aktuelle migrationspolitische Herausforderungen. Ein zentraler Bezugspunkt ist die Genfer Flüchtlingskonvention. \n\n\n\nIm Mittelpunkt der aktuellen Lecture steht die Entwicklung der europäischen Asyl- und Migrationspolitik der vergangenen drei Jahrzehnte. Diese war zugleich von Liberalisierung und Abschottung geprägt: Während die europäische Integration in vielen Staaten zu einer stärkeren Verankerung des Asylrechts führte\, entstanden mit Institutionen wie Frontex und migrationspolitischen Abkommen zugleich Instrumente repressiver Grenz- und Migrationskontrolle. \n\n\n\nDer Rechtswissenschaftler Maximilian Pichl analysiert diesen historischen Kompromiss zwischen liberal-menschenrechtlichen und national-konservativen Positionen und beschreibt dessen gegenwärtiges Scheitern. Mit dem neuen Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) werde das europäische Asylrecht deutlich verschärft. Gleichzeitig sei die aktuelle Entwicklung Teil eines umfassenderen autoritären Umbaus europäischer Politik\, in dem jedoch weiterhin menschenrechtliche Standards eine vollständige Abschottung Europas begrenzen. \n\n\n\nDer Vortrag zeichnet die Geschichte europäischer Asylpolitik seit den 1990er Jahren nach und erläutert\, warum die gegenwärtigen Reformen eine neue politische und rechtliche Zäsur markieren. Dabei geht es auch um die Zusammenarbeit konservativer und extrem rechter Parteien bei der Durchsetzung verschärfter Abschiebungs- und Grenzregime. \n\n\n\nHetty Berg betont die internationale Ausrichtung und gesellschaftliche Relevanz der Reihe. Ziel sei es\, historische und philosophische Grundlagen heutiger Menschenrechte sichtbar zu machen und zugleich zu diskutieren\, wie stark diese Errungenschaften gegenwärtig unter Druck geraten. Die Reihe wolle dazu beitragen\, den Blick auf Migration zu erweitern und neue Perspektiven auf eine gerechtere Zukunft zu eröffnen. \n\n\n\nMaximilian Pichl ist Professor für Recht der Sozialen Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences.  \n\n\n\nJede Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag der eingeladenen Persönlichkeit\, gefolgt von einem Gespräch mit Dinah Riese und einer anschließenden Publikumsdiskussion. \n\n\n\nWie alle Veranstaltungen der Reihe wird auch diese Lecture live gestreamt und anschließend auf dem YouTube-Kanal des JMB sowie als taz Talk veröffentlicht. Die Reihe entsteht in Kooperation mit der taz und wird von der Berthold Leibinger Stiftung unterstützt. \n\n\n\nMehr unter: www.jmberlin.de ­  \n\n\nLesung
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SUMMARY:Von Cézanne bis Kirchner. Jüdische Kunstammler*innen der Moderne in Deutschland
DESCRIPTION:Ab dem 11. September 2026 widmet sich das Bucerius Kunst Forum einem ebenso glanzvollen wie tragischen Kapitel der deutschen Kulturgeschichte. Die Ausstellung beleuchtet die zentrale Rolle jüdischer Sammler:innen als Geburtshelfer der Moderne – und dokumentiert zugleich die systematische Zerschlagung ihres Wirkens durch den Nationalsozialismus. \n\n\n\nWährend die offizielle Kunstpolitik des Kaiserreichs noch lange im konservativen Akademiekanon verharrte\, bewiesen jüdische Privatpersonen eine bemerkenswerte ästhetische Weitsicht. Sie waren es\, die Künstler wie Paul Cézanne\, Ernst Ludwig Kirchner oder Paula Modersohn-Becker entdeckten\, förderten und gegen Anfeindungen verteidigten. \n\n\n\nMehr unter: buceriuskunstforum.de
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SUMMARY:stonehenge - Sonderausstellung der der Archäologischen Staatssammlung München
DESCRIPTION:Es ist eines der ätselhaftesten Bauwerke der Menschheit – und ab September 2026 rückt es ein ganzes Stück näher. Die Archäologische Staatssammlung München (ASM) präsentiert bis zum 29. August 2027 ihre Sonderausstellung „STONEHENGE. Uralte Geheimnisse\, neue Entdeckungen“.  \n\n\n\nZur Ausstellung\n\n\n\nNach einer erfolgreichen Tour durch Nordamerika wurde die Schau für ihre Premiere in München komplett überarbeitet. Die Besucher erwartet ein Mix aus Geschichte zum Anfassen und modernen Medieninstallationen.
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SUMMARY:Digital Lecture Series Menschenrechte als letzte Utopie. Migration und jüdische Geschichte. Miriam Rürup im Gespräch mit Dinah Riese
DESCRIPTION:Das Jüdisches Museum Berlin setzt seine digitale Vorlesungs- und Gesprächsreihe Menschenrechte als letzte Utopie. Migration und jüdische Geschichte mit einer Veranstaltung zu Staatenlosigkeit\, Staatsbürgerschaft und Menschenrechten fort. Die fünfteilige Reihe widmet sich historischen und aktuellen Fragen von Flucht\, Migration und internationalem Menschenrechtsschutz und greift dabei ein Zitat des Historikers Samuel Moyn auf\, der die Menschenrechte als „letzte Utopie“ unserer Zeit bezeichnete. \n\n\n\nIm Mittelpunkt der Reihe steht die Frage\, wie seit den 1930er Jahren angesichts von Verfolgung\, Vertreibung und Massenauswanderungen die Grundlagen eines internationalen Flüchtlingsrechts entstanden sind – und welche Bedeutung ihnen heute zukommt. Die Journalistin Dinah Riese diskutiert dazu mit renommierten Wissenschaftler*innen über jüdische Fluchtgeschichte\, Menschenrechtspolitik und aktuelle migrationspolitische Herausforderungen. Ein zentraler Bezugspunkt ist die Genfer Flüchtlingskonvention. \n\n\n\nDie letzte Lecture der Reihe widmet sich der Frage\, welche Bedeutung Staatsbürgerschaft in modernen Einwanderungsgesellschaften besitzt – als Voraussetzung für politische Teilhabe\, soziale Rechte und menschenrechtlichen Schutz. Im Zentrum steht dabei die Erfahrung von Staatenlosigkeit: Wie entsteht sie\, warum bleibt sie bis heute ein globales Massenphänomen und welche konkreten Auswirkungen hat sie auf das Leben der Betroffenen? \n\n\n\nDie Veranstaltung untersucht\, wie das von Hannah Arendt formulierte „Recht\, Rechte zu haben“ jenseits nationalstaatlicher Zugehörigkeit juristisch\, politisch und gesellschaftlich gedacht werden kann. Zugleich wird diskutiert\, wie eng Fragen von Citizenship und Menschenrechten miteinander verbunden sind und welche Möglichkeiten es gibt\, staatsbürgerliche Rechte zu erweitern und neue Formen politischer Solidarität zu entwickeln. \n\n\n\nGesprächspartnerin von Dinah Riese ist die Historikerin Miriam Rürup. Sie ist Professorin für europäisch-jüdische Studien sowie Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien an der Universität Potsdam. \n\n\n\nHetty Berg betont die internationale Ausrichtung und gesellschaftliche Relevanz der Reihe. Ziel sei es\, historische und philosophische Grundlagen heutiger Menschenrechte sichtbar zu machen und zugleich zu diskutieren\, wie stark diese Errungenschaften gegenwärtig unter Druck geraten. Die Reihe wolle dazu beitragen\, den Blick auf Migration zu erweitern und neue Perspektiven auf eine gerechtere Zukunft zu eröffnen. \n\n\n\nJede Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag der eingeladenen Persönlichkeit\, gefolgt von einem Gespräch mit Dinah Riese und einer anschließenden Publikumsdiskussion. \n\n\n\nWie alle Veranstaltungen der Reihe wird auch diese Lecture live gestreamt und anschließend auf dem YouTube-Kanal des JMB sowie als taz Talk veröffentlicht. Die Reihe entsteht in Kooperation mit der taz und wird von der Berthold Leibinger Stiftung unterstützt. \n\n\n\nMehr unter: www.jmberlin.de ­  \n\n\nLesung
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SUMMARY:Next Door - Ausstellungseröffnung im Hamburger Bahnhof
DESCRIPTION:Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart Rieckhallen\, Am Hamburger Bahnhof\, Berlin-Mitte© Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart | Foto: David von Becker\n\n\n\nZum 30-jährigen Jubiläum des Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart kehren Tacita Dean\, Thomas Demand\, Olafur Eliasson\, Henrik Håkansson und Tomás Saraceno an einen Ort zurück\, der ihre künstlerischen Laufbahnen entscheidend geprägt hat. In der Gruppenausstellung „Next Door“ präsentieren sie neue\, großformatige Arbeiten und knüpfen damit an die Zeit an\, als sie in den frühen 2000er-Jahren ihre Ateliers in den benachbarten Lagerhäusern hatten\, die später teilweise in das Museum integriert wurden. \n\n\n\nDie Ausstellung vereint fünf unterschiedliche künstlerische Handschriften\, die ihren gemeinsamen Ausgangspunkt am Hamburger Bahnhof aufgreifen und in aktuellen Werken weiterentwickeln. Tacita Dean realisiert gemeinsam mit Bruce Nauman einen neuen Film\, der auf Naumans ortsspezifische Installation Room with My Soul Left Out\, Room That Does Not Care Bezug nimmt. Thomas Demand lässt großformatige Fotografien in schwebenden Pavillons den Ausstellungsraum neu strukturieren\, während Olafur Eliasson Klang in visuelle Lichtphänomene übersetzt. Henrik Håkansson widmet sich in einer Videoinstallation den komplexen Zusammenhängen ökologischer Systeme anhand der Bewegungen eines Schmetterlings. Tomás Saraceno zeigt erstmals seit über 15 Jahren wieder seine Installation 14 Billions (Working Title) und erweitert sie um aktuelle Forschungen zu Spinnennetzen und dem Wandel von Arachnophobie zu Arachnophilie. \n\n\n\n„Next Door“ ist Teil des umfangreichen Jubiläumsprogramms zum 30-jährigen Bestehen des Hamburger Bahnhofs. Mit acht Sonderausstellungen\, einer neuen Sammlungspräsentation sowie Performances und Konzerten blickt das Museum auf seine Geschichte und zugleich in die Zukunft der zeitgenössischen Kunst. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist das Jubiläumswochenende vom 13. bis 15. November 2026 mit einer internationalen Konferenz zur Zukunft zeitgenössischer Sammlungsmuseen und einer 30-stündigen Öffnung des Museums. \n\n\n\nBegleitend erscheint ein Ausstellungskatalog in der Katalogreihe des Hamburger Bahnhofs. Kuratiert wird „Next Door“ von Sam Bardaouil\, Direktor des Hamburger Bahnhofs\, und Ulya Soley\, Kuratorin des Hauses. Die Ausstellung wird von den Hamburger Bahnhof International Companions e. V. unterstützt.
URL:https://www.museumsfernsehen.de/termin/next-door-ausstellungseroeffnung-im-hamburger-bahnhof-nationalgalerie-der-gegenwart/
LOCATION:Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart\, Invalidenstraße 50\, 10557 Berlin
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