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SUMMARY:Jüdisch im Feed - Podiumsdiskussion zu Sichtbarkeit\, Community und Hate Speech auf TikTok & Co.
DESCRIPTION:In den USA gibt es mit „JewTok“ eine lebendige jüdische Community auf TikTok. Im deutschsprachigen Raum fehlt sie weitgehend. Eine Podiumsdiskussion fragt\, woran das liegt und was sich ändern muss. \n\n\n\nJewTok in den USA\, Zurückhaltung in Deutschland\n\n\n\nUnter dem Hashtag JewTok hat sich in den USA eine vielfältige digitale Gemeinschaft etabliert\, in der jüdische Creatorinnen und Creator ihren Alltag\, ihren Glauben und ihren Humor teilen. Im deutschsprachigen Raum ist das Bild ein anderes: Jüdische Stimmen sind auf TikTok und anderen Plattformen deutlich weniger präsent. Die Podiumsdiskussion „Jüdisch im Feed“ geht dieser Lücke nach und bringt Content Creatorinnen\, Expertinnen und Publikum miteinander ins Gespräch. \n\n\n\nAntisemitismus\, Hate Speech und fehlender Schutz\n\n\n\nEine zentrale Frage ist\, welche Rolle antisemitische Anfeindungen\, Hate Speech und unzureichende Schutzmechanismen dabei spielen. Wer jüdische Kultur online sichtbar macht\, muss mit Hass im Netz rechnen. Das wirkt sich darauf aus\, wer sich überhaupt zeigt. Die Diskussion fragt\, welche Verantwortung Plattformen\, Institutionen und Nutzerinnen und Nutzer tragen und wie digitale Räume sicherer werden können. \n\n\n\nVier Perspektiven aus der Praxis\n\n\n\nAuf dem Podium stehen persönliche Erfahrungen im Mittelpunkt: \n\n\n\n\nruth__lol ist Meme-Künstlerin und Aktivistin. Ihr Instagram-Account erreicht mehr als 23.000 Follower. Aus linker Perspektive kommentiert sie Antisemitismus\, Erinnerungskultur\, Rassismus und Queerfeindlichkeit\, mit Humor und bewusst zugespitzten Memes.\n\n\n\nHelene Braun ist jüdische Theologin und angehende Rabbinerin am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam. Als @leni_lafayette zeigt sie auf Instagram jüdischen Alltag und Glaubenspraxis. Seit 2026 ist sie Theologische Referentin beim House of One in Berlin.\n\n\n\nNiyousha Akbari ist Politikwissenschaftlerin und arbeitet bei der Bildungsstätte Anne Frank im Bereich politische Bildung im Netz. Sie berät außerdem Institutionen zur strategischen Nutzung von Social Media.\n\n\n\nRosa Jellinek ist Content Creatorin (@rose_igeaussichten)\, Aktivistin und politische Bildnerin. Sie arbeitet zu Judentum\, Antisemitismus\, Queerness und Feminismus und ist TikTok-Creatorin am Jüdischen Museum Berlin.\n\n\n\n\nSichtbar\, vielfältig\, selbstbestimmt\n\n\n\nDie Diskussion behandelt auch digitale Öffentlichkeit\, Community-Bildung und Allyship. Sie fragt\, was nötig ist\, damit jüdische Perspektiven im digitalen Raum selbstbestimmt und in ihrer ganzen Vielfalt vertreten sein können.
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SUMMARY:"State of the Soul III": Vortrag von Prof. Jan Teunen im Rahmen der Ausstellung "Courant van Gogh"
DESCRIPTION:Jan Teunen ist Cultural Capital Producer und Geschäftsführer der Teunen Konzepte GmbH. Er beschäftigt sich mit der Entwicklung nachhaltiger Unternehmenskulturen und der Verbindung von Wirtschaft\, Kultur und gesellschaftlichem Zusammenleben. Sein Beitrag widmet sich der Frage\, wie eine gesunde Arbeitskultur und eine stärkere Verbindung zu uns selbst und unserer Umwelt entstehen können. \n\n\n\nMehr unter: www.kunsthalle-darmstadt.de/
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SUMMARY:Gedenken an den 9. November 1938
DESCRIPTION:Am 9. November gedenkt die Landeshauptstadt München alljährlich ihrer jüdischen Bürger:innen\, die in der Pogromnacht 1938 und in den darauffolgenden Jahren entrechtet\, verfolgt\, deportiert\, in den Suizid getrieben oder ermordet wurden. Um die Erinnerung an die Einzelschicksale der Schoah im Bewusstsein der Menschen zu bewahren\, findet auch in diesem Jahr eine Gedenkveranstaltung im Saal des Alten Rathaus statt. \n\n\n\nMehr unter: www.nsdoku.de/
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SUMMARY:Hirnforschung und nationalsozialistische Verbrechen | NS-Dokumentationszentrum München
DESCRIPTION:BegrüßungProf. Dr. Mirjam Zadoff\, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums MünchenProf. Dr. Patrick Cramer\, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft \n\n\n\nImpulse und DiskussionDr. Philipp Rauh und Dr. Max Buschmann\, Technische Universität MünchenProf. Dr. Volker Roelcke\, Universität GießenUlrike Martha Zimmermann\, Nichte eines Opfers und Bildende Künstlerin\, Berlin \n\n\n\nModeration Prof. Dr. Maike Rotzoll\, Institut für Geschichte der Pharmazie und Medizin der Universität Marburg \n\n\n\nDie Zusammenhänge zwischen der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik und wissenschaftlichen Sammlungen wurden lange Zeit ausgeblendet. Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch und die Deutsche Forschungsanstalt für Psychiatrie in München beschafften sich in der NS-Zeit Tausende von Gehirnpräparaten\, um an ihnen zu forschen. Die damals angelegten Sammlungen gingen nach Kriegsende auf die Max-Planck-Institute für Hirnforschung und für Psychiatrie über. Die Menschen\, deren Gehirne noch jahrzehntelang ohne ihre Zustimmung der Wissenschaft dienten\, waren zu einem großen Teil Opfer der NS-‚Euthanasie‘\, der systematischen Ermordung von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen. Weitere Präparate stammten von jüdischen und nicht-jüdischen Opfern der deutschen Besatzung in Polen\, von Kriegsgefangenen\, Zwangsarbeiter*innen und Opfern der NS-Justiz. \n\n\n\nEine internationale unabhängige Gruppe von Historiker*innen hat diese Geschichte in einem von der Max-Planck-Gesellschaft finanzierten Projekt umfassend untersucht sowie die Namen und Schicksale von mehr als 1900 Opfern recherchiert und damit die Grundlage für die würdige Bestattung der menschlichen Überreste auf dem Münchner Waldfriedhof gelegt. \n\n\n\nZwei korrespondierende Veranstaltungen in Berlin und München präsentieren die Ergebnisse dieser Forschung in Form von zwei wissenschaftlichen Monografien und zwei Gedenkbüchern. Im Zentrum stehen die Frage nach dem Verhältnis von Wissenschaft\, Ideologie und Politik im Nationalsozialismus und die Nachwirkungen. Welche Rolle spielten Forschende der betroffenen Institute bei den NS-Verbrechen? Warum dauerte die Aufarbeitung so lange\, und wie kann man der Opfer heute und in Zukunft würdig gedenken? \n\n\n\nEine Kooperation von Max-Planck-Gesellschaft und NS-Dokumentationszentrum München \n\n\n\nMehr unter: www.nsdoku.de/programm
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SUMMARY:Denken ohne Geländer: Respekt -  Michel Friedman im Gespräch mit Frauke Brosius-Gersdorf
DESCRIPTION:Am 15. Dezember begegnet Prof. Dr. Dr. Michel Friedman\, der Gastgeber der Reihe\, im Foyer des Lichtbaus der Sozial- und Verfassungsrechtlerin Prof. Frauke Brosius-Gersdorf\, die ihre Nominierung für das Bundesverfassungsgericht nach einer gezielten Kampagne gegen ihre Person zurückzog. \n\n\n\nDas Thema des Abends lautet „Respekt“. Was bedeutet dieser? Wie kann Respekt in öffentlichen Auseinandersetzungen gewahrt bleiben? Und was bedeutet er für die Demokratie? \n\n\n\nWir leben in einer sich rapide verändernden Welt\, die es zu verstehen gilt. Mit der von Hannah Arendt geprägten Wendung „Denken ohne Geländer“ lädt das Jüdische Museum Frankfurt zu einer Gesprächsreihe ein\, die diese Veränderungen reflektiert und über ihre Bedeutung in unserem Zusam-menleben nachdenkt. \n\n\n\nDie Gespräche finden in einer eigens geschaffenen Sitzskulptur von Tobias Rehberger statt. \n\n\n\nMehr unter: juedischesmuseum.de
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