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SUMMARY:„Mein Großvater\, der Täter": Lorenz Hemicker liest in Lüneburg
DESCRIPTION:Ein FAZ-Journalist\, ein SS-Offizier als Großvater und das Massaker von Rumbula – eine Spurensuche\, die mehrere Generationen umfasst und keine einfachen Antworten kennt. \n\n\n\nLorenz Hemicker © F.A.Z.-Foto / Lucas Bäuml\n\n\n\nEine Lesung über Schuld\, Schweigen und Familiengeschichte\n\n\n\nAm Donnerstag\, den 6. August 2026\, um 18 Uhr laden das Nordost-Institut und das Ostpreußische Landesmuseum  in Lüneburg zu einer Lesung mit Lorenz Hemicker ein. Der Journalist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung stellt sein 2025 erschienenes Buch „Mein Großvater\, der Täter: Eine Spurensuche” vor – eine der eindringlichsten Auseinandersetzungen der jüngeren deutschen Literatur mit Täterschaft\, Familiengeschichte und dem langen Schweigen der Nachkriegsgenerationen. \n\n\n\nRumbula 1941: Ein Massaker und sein Konstrukteur\n\n\n\nIm November und Dezember 1941 ermordeten SS und ihre Helfer im Wald von Rumbula bei Riga über 27.000 Juden. Die Gruben\, in denen die Menschen erschossen wurden\, konstruierte SS-Offizier Ernst Hemicker – der Großvater von Lorenz Hemicker. Verurteilt wurde er dafür nie. Er lebte nach dem Krieg weiter\, als wäre nichts geschehen. \n\n\n\nEine Reise\, die mit einem Tod beginnt\n\n\n\nAls Lorenz Hemicker gemeinsam mit seinem Vater nach Lettland reisen will\, um mehr über die Taten des Großvaters zu erfahren\, stirbt der Vater unerwartet. Diese Zäsur wird zum Ausgangspunkt einer jahrelangen Spurensuche: an den Ort des Massakers\, zu Überlebenden des Holocaust in Riga\, in die Tiefen deutscher Kriegsarchive. Was Hemicker findet\, ist kein abgeschlossenes Bild – sondern eine Geschichte voller Lücken\, Verdrängungen und schmerzhafter Erkenntnisse. \n\n\n\nEin Journalist auf Spurensuche\n\n\n\nLorenz Hemicker\, 1978 in Gummersbach geboren und im Sauerland aufgewachsen\, studierte Architektur sowie Kommunikations- und Politikwissenschaft in Aachen und arbeitet heute als renommierter Journalist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Mit „Mein Großvater\, der Täter” hat er ein Buch geschrieben\, das zugleich Familiengeschichte\, Zeitzeugnis und journalistische Recherche ist. \n\n\nVeranstaltung
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