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SUMMARY:Grafikdesign als gesellschaftliche Kraft: Ausstellung „On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet“ eröffnet im Museum Angewandte Kunst
DESCRIPTION:Grafikdesign prägt unseren Alltag – oft unbemerkt. Es lenkt Aufmerksamkeit\, vermittelt Informationen und beeinflusst\, wie wir die Welt wahrnehmen. Gleichzeitig entscheidet Gestaltung auch darüber\, welche Perspektiven sichtbar werden und welche im Hintergrund bleiben. Genau dieser gesellschaftlichen Wirkmacht widmet sich die Ausstellung „On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet“\, die am 20. August 2026 im Frankfurter Museum Angewandte Kunst eröffnet. \n\n\n\nDie Ausstellung untersucht Grafikdesign als kulturelle und politische Praxis und fragt\, wie visuelle Gestaltung Wissen\, Machtverhältnisse und gesellschaftliche Normen formt – insbesondere in Zeiten technologischer\, sozialer und politischer Umbrüche. \n\n\n\nIm Mittelpunkt stehen die Arbeiten von Robin Coenen und Danielle Rosales\, Aline Bavier und Sophia Becker sowie Anja Kaiser und Rebecca Stephany. Ihre gestalterischen Positionen beleuchten unter anderem die Rolle von Design bei der Konstruktion von Wirklichkeit\, die in Werkzeugen und Methoden eingeschriebenen Strukturen sowie die Möglichkeiten einer kollektiven und feministischen Gestaltungspraxis. \n\n\n\n„On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet“ lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein\, Grafikdesign nicht nur als ästhetisches Mittel\, sondern als gesellschaftlich wirksames Instrument zu begreifen. Die Ausstellung eröffnet neue Perspektiven auf die Verantwortung von Gestaltung und macht deutlich\, wie sehr Design unser Denken\, Handeln und Zusammenleben beeinflusst. \n\n\nAusstellung\, Eröffnung
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SUMMARY:Geraubte Kulturgüter: Vortrag über polnische Museen unter deutscher Besatzung 1939–1945
DESCRIPTION:550.000 geraubte Objekte\, bis heute nicht aufgearbeitet – ein Vortrag des Pilecki-Instituts Berlin beleuchtet den NS-Kunstraub in Polen und die aktuellen Forschungsfragen zur Provenienz. \n\n\n\n„Die deutschen Besatzer raubten auch in großem Umfang Kunstwerke aus Polen. Dieser Diebstahl\, der rund 550.000 Objekte umfasst\, wurde bis heute nie aufgearbeitet.” Mit diesen Worten beschreibt Hanna Radziejowska\, Leiterin des Pilecki-Instituts Berlin\, in einem aktuellen Spiegel-Interview das Ausmaß eines Verbrechens\, das in der deutschen Erinnerungskultur noch immer kaum präsent ist. \n\n\n\nDas Pilecki-Institut Berlin widmet sich diesem blinden Fleck mit einem Vortrag von Prof. Dr. habil. Piotr Majewski von der Universität Warschau. Unter dem Titel „Polnische Museen und Kulturgüter während der Besatzung (Generalgouvernement 1939–1945) – Aktuelle Forschungsfragen” beleuchtet er die Lage der polnischen Museen und Kulturgüter unter der deutschen Besatzung – systematisch\, quellenbasiert und mit Blick auf offene Forschungsfragen. \n\n\n\nBeschlagnahmung\, Untergrund\, Exil \n\n\n\nDer Vortrag gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte: die Situation der Museen und Kulturgüter im Jahr 1939 – einschließlich statistischer Daten und Kriegsvorbereitungen –\, die Besatzungsaufsicht mit ihren rechtlichen Regelungen\, Organisationsstrukturen und Beschlagnahmungsmechanismen sowie die Aktivitäten polnischer Untergrund- und Exilbehörden\, die trotz Besatzung Verluste erfassten und Rückgaben vorbereiteten. Ein weiterer Bestandteil ist die kritische Erörterung des aktuellen Forschungsstands und die Formulierung neuer Forschungsansätze. \n\n\n\nKunst und Kultur bildeten unter totalitären Regimen keinen neutralen Raum – sie wurden vereinnahmt\, umgedeutet und als Instrument ideologischer Machtausübung missbraucht. NS-Dienststellen\, Sonderstäbe und Rauborganisationen beschlagnahmten Kunstwerke aus besetzten Ländern und kategorisierten sie als vermeintlich deutsches Kulturgut um. Die Aufarbeitung dieses Unrechts ist bis heute unvollständig. \n\n\n\nDie Moderation übernimmt Dr. Elisabeth Katzy\, Kunsthistorikerin und Leiterin der Abteilung Provenienzforschung im Pilecki-Institut Berlin. \n\n\n\n\nAnmeldung
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