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SUMMARY:Bad Gays: Lesung und Gespräch mit Ben Miller in der Kestner Gesellschaft Hannover
DESCRIPTION:Böse\, kompliziert\, widersprüchlich – und queer: Das Buch „Bad Gays” erzählt queere Geschichte ohne Bereinigung und ohne Verteufeln. Am 2. Juli 2026 ist Co-Autor Ben Miller zu Gast in der Kestner Gesellschaft. \n\n\n\nQueere Geschichte ist oft eine Geschichte der Heldinnen und Helden\, der Märtyrer und Vorbilder. „Bad Gays: A Homosexual History” von Huw Lemmey und Ben Miller geht einen anderen Weg: Das Buch erzählt von Kaisern\, Dilettanten und faschistischen Schlägern – von Menschen\, die homosexuell waren und deren Leben sich jeder eindeutigen Deutung entziehen. Keine Heroisierung\, keine Verteuflung. Stattdessen: Geschichte in ihrer ganzen Widersprüchlichkeit. \n\n\n\nAm 2. Juli 2026 ist Co-Autor Ben Miller zu Gast in der Kestner Gesellschaft Hannover – zur Lesung\, zum Gespräch und zur Signierstunde. Die Veranstaltung findet im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Potentialities” von Richard Hawkins statt\, dessen Werk von schwuler Subkultur\, Begehren und einer obsessiven Auseinandersetzung mit queeren Bildwelten durchdrungen ist. Eine produktive Nachbarschaft: Was Hawkins künstlerisch erkundet\, beleuchtet „Bad Gays” aus historischer und politischer Perspektive. \n\n\n\nDer gleichnamige Podcast wurde fast vier Millionen Mal heruntergeladen; das 2023 bei Verso Books erschienene Buch wurde zum Bestseller. Im Mittelpunkt steht die Frage\, wie und warum Homosexualität als politisches Projekt gescheitert ist – und was stattdessen denkbar wäre. \n\n\n\nVor der Lesung besteht um 18 Uhr die Möglichkeit\, die Ausstellung bei einem gemeinsamen Rundgang mit Direktorin und Kuratorin Eva Birkenstock zu besuchen.
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SUMMARY:Vom einfachen Löffel zum Kunstkammerstück. Aspekte historischer Bestecke
DESCRIPTION:Öffentlicher Vortrag von Dr. Isabell Immel\, Deutsches Klingenmuseum Solingen\, im LWL-Museum für Archäologie und Kultur in Herne \n\n\n\nWie kommt ein einfacher Holzlöffel ins Museum\, wo er doch auch in der eigenen Küchenschublade liegen könnte? Was verraten Löffel\, Messer und Gabeln über die Menschen\, die sie einst nutzten? Anhand ausgewählter Sammlungsobjekte zeigt der Vortrag\, wie Essbestecke von Handwerk\, Esskultur und gesellschaftlichen Lebenswelten erzählen. \n\n\n\nDr. Isabell Immel ist Kunsthistorikerin und leitete von 2016 bis 2020 das Deutsche Klingenmuseum. Seit 2020 konzentriert sie sich im Leitungsteam auf das Großprojekt der Neuaufstellung des Hauses und ist für den Sammlungsbereich des Historischen Bestecks zuständig. Im Rahmen der Sonderausstellung “Mahlzeit!” Wie Essen uns verbindet” im LWL-MAK war sie an der Entwicklung des VR-Dinnertischs beteiligt; der Spielplot geht auf ihre Idee zurück. \n\n\n\nMehr unter: www.lwl-landesmuseum-herne.de/de/
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