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SUMMARY:Skulpturen - Insta Live Tour im LWL-Museum für Kunst und Kultur
DESCRIPTION:Die Touren finden wöchentlich im Livestream der offiziellen Instagram-Seite des LWL-Museums für Kunst und Kultur statt: \n\n\n\n\nInstagramkanal des LWL-Museums für Kunst und Kultur
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SUMMARY:Lucian Scherman Lecture mit Dr. Patrick Felix Krüger: Religion(en) ausstellen im Spannungsfeld von Kult\, Kunst und Museum
DESCRIPTION:Lassen sich Religionen ausstellen – und wenn ja\, wie? Von dieser Frage ausgehend\, beschäftigt sich Dr. Patrick Felix Krüger in seinem Vortrag zunächst mit dem spannungsreichen Verhältnis von Museum und Kirche. Kirchen wandeln sich in Zeiten steigender Kirchenaustritte und rückläufigen Interesses an Gottesdiensten zunehmend zu »musealen« Räumen\, sei es durch Entwidmung ganzer Bauten oder das Vorhandensein von liturgischen Objekten\, die in der rituellen Praxis keine Funktion mehr haben. Museen hingegen präsentieren immer wieder Ausstellungen mit sakraler Anmutung: Räume\, die an Kirchen erinnern\, Objekte als Kultbilder\, Inszenierungen\, die religiöse Erfahrungen suggerieren. \n\n\n\nDiese Entwicklungen sind keineswegs beschränkt auf die religiöse und museale Praxis in den säkular geprägten europäischen Gesellschaften. Auch die religiösen Traditionen des Hinduismus und Buddhismus stehen zunehmend im Spannungsfeld zwischen Kult und Kunst. Während Tempel traditionell als aktive Orte religiöser Praxis fungieren und ihre Skulpturen und Bilder Teil lebendiger Rituale sind\, werden diese Objekte im musealen Kontext – sowohl in Südasien als auch darüber hinaus – oft aus dem spirituellen Zusammenhang gelöst\, als Kunstwerke betrachtet und unter ästhetischen Gesichtspunkten präsentiert. Doch auch hier verschwimmen die Trennlinien: Hinduistische und buddhistische Tempel werden »musealisiert« und inszenieren Kultbilder als Ausstellungsstücke. Zugleich tolerieren Museen die religiöse Verehrung der von ihnen bewahrten Objekte und ermöglichen damit verbundene rituelle Praktiken. \n\n\n\nVor dem Hintergrund dieser Entwicklungen diskutiert der Vortrag anhand ausgewählter Beispiele Möglichkeiten und Grenzen der Darstellung von Religion(en) mittels Kunstobjekten\, Figuren und Bildern. Gleichzeitig stellt er die Frage nach den vielschichtigen Sinngebungen und Deutungen\, denen in Kirchen\, Tempeln und Museen aufbewahrten\, religiös konnotierten Gegenstände unterliegen: Bilder\, Skulpturen und religiöse Architektur bedienen sich von alters her visueller Metaphern\, um die göttliche Transzendenz innerhalb der jeweiligen Religion fassbar zu machen; andererseits macht ihre Präsentation nach musealen Prinzipien sie auch zu einem Sinnbild für ein Publikum\, das nicht (mehr) mit der jeweiligen Religion vertraut ist und stattdessen eine intellektuelle Annäherung sucht. \n\n\n\nDer Referent Dr. Patrick Felix Krüger ist Kunst- und Religionshistoriker am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum. Im Rahmen des DFG-geförderten SFB 1475 »Metaphern der Religion« forscht er im Teilprojekt »Der Menschenkörper als Metapher des Göttlichen. Anthropomorphismus in den religiösen Traditionen Südasiens«. Weitere Arbeitsschwerpunkte umfassen Kunst und Geschichte des Jainismus\, die hinduistischen Kulte des vormodernen Südasiens und die Geschichte und Strukturen missionarischen Sammelns im deutschsprachigen Raum. Er ist Autor von drei Monographien und zahlreichen Aufsätzen und Kurator verschiedener Ausstellungen\, darunter zuletzt Jain sein (2022–2023) im Museum Rietberg in Zürich und Missionssammlungen ausgepackt (2025–2026) im Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln.  \n\n\n\nDer Vortrag ist Teil der Lucian Scherman Lectures. \n\n\n\nMehr unter: www.museum-fuenf-kontinente.de
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SUMMARY:Podiumsdiskussion mit Dr. Carsten Brosda zur Einflussnahme auf Kultur
DESCRIPTION:Zwischen Schlagzeilen\, Social Media und politischen Botschaften verschwimmen die Grenzen von Information\, Meinung und gezielter Einflussnahme. Doch nicht nur große Akteure wie Medienhäuser oder Politik gestalten unser Denken – auch unser persönliches Umfeld\, digitale Communities und kulturelle Narrative wirken täglich auf uns ein. \n\n\n\nWelche Rolle können Kultur\, Literatur und öffentliche Orte wie Bibliotheken spielen\, um Orientierung zu geben\, Widersprüche sichtbar zu machen und echte Diskussionen zu ermöglichen? Die Veranstaltung lädt dazu ein\, genauer hinzuschauen\, kritisch nachzufragen und gemeinsam zu erkunden\, wie viel Einfluss wir zulassen – und wie viel wir selbst ausüben. \n\n\n\nEs diskutieren Dr. Carsten Brosda\, Senator für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg\, sowie der Autor und Journalist Dmitrij Kapitelman\, dessen Buch “Russische Spezialitäten” 2025 auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Moderiert wird die Veranstaltung von Britta Hilpert\, Leiterin des ZDF-Landesstudios Hamburg.
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SUMMARY:Der Holocaust. Was wussten die Deutschen – und wie verhielten sie sich?
DESCRIPTION:Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche\, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen\, für die Verbrechen mitverantwortlich zu sein. Bis heute beschäftigt viele Menschen die Frage\, was die Deutschen tatsächlich wussten und wie sie sich verhielten. Welche Informationen über den Holocaust waren im Deutschen Reich zugänglich? Was nahmen die Deutschen wahr\, die nicht direkt an den Taten beteiligt waren und nicht selbst verfolgt wurden? Wie verbreiteten sich damals entsprechende Informationen und Gerüchte? Und was machten einzelne Menschen mit ihrem Wissen? Dies sind zentrale Fragen der Ausstellung\, die im Zentrum des Podiumsgesprächs von Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats stehen. \n\n\n\nAuf dem Podium: \n\n\n\n\nProf. Dr. Bernward Dörner\n\n\n\nProf. Dr. Mary Fulbrook\n\n\n\nProf. Dr. Peter Longerich \n\n\n\n\nModeration: Dr. Christian Schmittwilken \n\n\n\nMehr unter: topographie.de
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