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	<title>zeitgenössische Kunst Graubünden &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Kunsthalle Graubünden: Neuer Ort für zeitgenössische Kunst eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Oct 2026 11:15:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Chur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Kunsthalle Graubünden entsteht Ende 2026 in Chur ein neuer, nicht-kommerzieller Ausstellungsort für Gegenwartskunst. Die Institution will aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten und Raum für experimentelle Ausstellungsformate [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mit der Kunsthalle Graubünden entsteht Ende 2026 in Chur ein neuer, nicht-kommerzieller Ausstellungsort für Gegenwartskunst. Die Institution will aufstrebenden Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform bieten und Raum für experimentelle Ausstellungsformate schaffen. Im Mittelpunkt stehen zeitgenössische Kunst aus Graubünden, der Schweiz und dem internationalen Umfeld sowie die Frage, wie sich künstlerische Positionen aus dem alpinen Raum mit globalen Entwicklungen verbinden lassen.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Neue Kunsthalle in Chur stärkt die zeitgenössische Kunst</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schweizer <a href="https://www.museumsfernsehen.de/category/schweiz/chur/">Stadt Chur</a> erhält mit der Kunsthalle Graubünden einen neuen Ort für zeitgenössische Kunst. Die Eröffnung ist für Ende 2026 vorgesehen. Anders als kommerzielle Galerien, deren Tätigkeit wesentlich auf den Verkauf von Kunstwerken ausgerichtet ist, versteht sich die neue Kunsthalle als nicht-kommerzielle Plattform für künstlerische Produktion, Präsentation und Austausch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung aufstrebender Kunstschaffender. Die Kunsthalle möchte ihnen Möglichkeiten bieten, neue Arbeiten und Ausstellungskonzepte zu entwickeln und einem breiteren Publikum vorzustellen. Die Institution versteht sich so als Experimentierraum, in dem neue künstlerische und kuratorische Ansätze erprobt werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gegenwartskunst zwischen Graubünden und internationalen Diskursen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wesentliches Merkmal der Kunsthalle Graubünden ist ihre regionale Verankerung. Der Kanton Graubünden und der alpine Raum bilden den geografischen und kulturellen Ausgangspunkt für das Programm. Dabei soll die Region jedoch nicht ausschließlich als Landschaft oder Herkunftsort betrachtet werden. Vielmehr geht es darum, künstlerische Fragestellungen aus dem spezifischen Kontext Graubündens heraus zu entwickeln und mit überregionalen sowie internationalen Debatten zu verbinden. Die Kunsthalle will untersuchen, wie sich lokale Erfahrungen, gesellschaftliche Veränderungen und globale Entwicklungen gegenseitig beeinflussen. Damit verfolgt sie einen Ansatz, der regionale Identität nicht als abgeschlossene Größe versteht, sondern als Ausgangspunkt für Austausch und neue Perspektiven.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der alpine Raum als Ausgangspunkt künstlerischer Experimente</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die besondere geografische Lage Graubündens bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für zeitgenössische Kunst. Fragen nach Landschaft, Natur, Mobilität, kultureller Identität und dem Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt können aus alpiner Perspektive untersucht werden. Auch Themen wie Tourismus, gesellschaftlicher Wandel oder ökologische Veränderungen sind für die Region von Bedeutung und können Gegenstand künstlerischer Auseinandersetzungen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kunsthalle Graubünden legt sich dabei nicht auf einzelne Themenbereiche fest. Ihr Konzept sieht vielmehr vor, flexibel auf aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Entwicklungen zu reagieren. Künstlerische Experimente sollen dazu beitragen, vertraute Sichtweisen auf den alpinen Raum zu hinterfragen und neue Formen der Auseinandersetzung mit der Gegenwart zu ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstellungen mit Künstlern aus Graubünden, der Schweiz und dem Ausland</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das künftige Ausstellungsprogramm soll unterschiedliche künstlerische Positionen zusammenbringen. Geplant sind ambitionierte Ausstellungen mit Kunstschaffenden aus Graubünden, anderen Regionen der Schweiz und dem internationalen Umfeld.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei möchte die Kunsthalle insbesondere vielstimmige Perspektiven ermöglichen. Unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen, kulturelle Hintergründe und gesellschaftliche Erfahrungen sollen miteinander in Beziehung treten. Neben der Präsentation einzelner Werke steht damit auch der Dialog zwischen verschiedenen Positionen im Mittelpunkt. Die Kunsthalle versteht sich als ein Ort, an dem neue Ideen entwickelt und bestehende Vorstellungen über Kunst und ihre gesellschaftliche Rolle hinterfragt werden können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunstvermittlung als Bestandteil des Ausstellungskonzepts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine wichtige Rolle spielt die Einbindung des Publikums. Die Kunsthalle Graubünden möchte Vermittlungsangebote nicht lediglich als Ergänzung zu den Ausstellungen betrachten. Stattdessen sollen Fragen der Zugänglichkeit, Kommunikation und Beteiligung bereits bei der Entwicklung der kuratorischen Konzepte berücksichtigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit verfolgt die Institution einen Ansatz, bei dem künstlerische Präsentation und öffentliche Auseinandersetzung eng miteinander verbunden sind. Die Besucherinnen und Besucher sollen Gelegenheit erhalten, sich mit den gezeigten Werken und den dahinterstehenden Fragestellungen auseinanderzusetzen. Ziel ist es, unterschiedliche Zugänge zur Gegenwartskunst zu eröffnen und den Austausch zwischen Kunstschaffenden, Kuratorinnen und Kuratoren sowie dem Publikum zu fördern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ein Experimentierraum für neue kuratorische Ideen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Förderung aufstrebender Künstlerinnen und Künstler möchte die Kunsthalle auch neue Möglichkeiten der Ausstellungsgestaltung erproben. Kuratorische Experimente können beispielsweise darin bestehen, unterschiedliche Kunstformen miteinander zu verbinden, gewohnte Präsentationsweisen zu hinterfragen oder Ausstellungen stärker auf den jeweiligen Ort zu beziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kunsthalle Graubünden versteht solche Ansätze als Bestandteil ihrer institutionellen Ausrichtung. Dabei soll die eigene Position immer wieder kritisch reflektiert werden. Die neue Einrichtung will somit nicht nur zeitgenössische Kunst zeigen, sondern auch untersuchen, wie Kunst heute präsentiert, vermittelt und gesellschaftlich diskutiert werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunsthalle Graubünden: Neuer Impuls für die Kulturlandschaft in Chur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der geplanten Eröffnung Ende 2026 erweitert sich das Angebot für zeitgenössische Kunst in Chur. Die Kunsthalle Graubünden möchte einen Raum schaffen, in dem regionale und internationale Perspektiven aufeinandertreffen und künstlerische Experimente möglich werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihre programmatische Ausrichtung verbindet die Förderung neuer Positionen mit der Auseinandersetzung über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen. Der alpine Raum bildet dabei einen wichtigen Bezugspunkt, ohne die künstlerischen Fragestellungen auf regionale Themen zu beschränken. Mit diesem Konzept positioniert sich die Kunsthalle als neuer Ort für Ausstellungen, Begegnungen und Diskussionen über die Rolle zeitgenössischer Kunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunsthallegraubuenden.ch" target="_blank" rel="noopener">kunsthallegraubuenden.ch</a></p>
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		<title>Persönlicher Atlas eines politischen Künstlers: Thomas Hirschhorn im Bündner Kunstmuseum</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/thomas-hirschhorn-bundner-kunstmuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 16:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bündner Kunstmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Chur]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Aby Warburg Mnemosyne Atlas]]></category>
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		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst Graubünden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Davos nach Paris, von den 1980er-Jahren bis heute: Das Bündner Kunstmuseum zeigt mit „My Atlas&#8221; einen umfassenden Überblick über das Schaffen eines der bedeutendsten Installationskünstler der Gegenwart. Ein Schweizer [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Davos nach Paris, von den 1980er-Jahren bis heute: Das Bündner Kunstmuseum zeigt mit „My Atlas&#8221; einen umfassenden Überblick über das Schaffen eines der bedeutendsten Installationskünstler der Gegenwart.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Schweizer Weltbürger mit klarer Haltung</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Thomas+Hirschhorn">Thomas Hirschhorn</a> wurde in Bern geboren, wuchs in Davos auf und studierte an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Seit 1984 lebt und arbeitet er in Paris – und hat sich von dort aus ab Mitte der 1990er-Jahre internationale Anerkennung erarbeitet. Seine raumgreifenden Installationen sind für ihre politische Direktheit, ihre Materialfülle und ihre gesellschaftliche Relevanz bekannt. Mit „My Atlas&#8221; kehrt Hirschhorn nun gewissermaßen in seine Schweizer Heimat zurück – und zeigt dabei ein Werk von bemerkenswerter Breite und Tiefe.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein Atlas als persönliches Ordnungssystem</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das titelgebende Werk „My Atlas&#8221; (2025) ist weit mehr als ein Ausstellungstitel: Es ist eine eigenständige künstlerische Arbeit, die Hirschhorn als verbindendes Element durch die gesamte Schau zieht. Inspiriert von Aby Warburgs legendärem „Mnemosyne Atlas&#8221; – jenem unvollendeten Bildatlas, mit dem der Kunsthistoriker um 1930 visuelle Zusammenhänge quer durch die Kulturgeschichte kartografierte – entwickelt Hirschhorn eine persönliche Interpretation dieses Konzepts. Sein Atlas verbindet Werke von den frühen 1980er-Jahren bis in die Gegenwart und macht die vielfältigen künstlerischen, sozialen und politischen Bezüge seines Schaffens sichtbar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vier Jahrzehnte künstlerisches Schaffen auf einen Blick</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung bietet damit eine seltene Gelegenheit: einen tiefen, zusammenhängenden Einblick in die Komplexität eines Werks, das sich über vier Jahrzehnte erstreckt und dabei stets aktuell geblieben ist. Kuratiert wird die Schau von Stephan Kunz. Zu sehen ist „My Atlas&#8221; vom 22. August bis zum 6. Dezember 2026 im Bündner Kunstmuseum in Chur.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://kunstmuseum.gr.ch" target="_blank" rel="noopener">kunstmuseum.gr.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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