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	<title>Wiederentdeckung &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Auf den Spuren von Clara Müller – Eine Wiederentdeckung im Museum Burghalde</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 07:25:09 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit einer umfassenden Ausstellung würdigt die Stiftung Museum Burghalde erstmals das Leben und Werk der Lenzburger Malerin <strong>Clara Alwina Müller (1860–1929)</strong>. Anlass ist die Schenkung ihres umfangreichen Nachlasses im Jahr 2019, der seither systematisch aufgearbeitet wurde. Hunderte Briefe, Gemälde und persönliche Dokumente ermöglichten eine detaillierte Rekonstruktion ihrer Biografie – und bilden nun die Grundlage für eine neu erschienene Monografie von <strong>Samuel E. Lynn</strong>, die die jahrelangen Recherchen zusammenführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Müller wächst in Lenzburg auf, erhält ihre künstlerische Ausbildung in Bergamo und bewegt sich früh in internationalen Kreisen. Trotz hoher handwerklicher Qualität, zahlreicher Ausstellungen und positiver Rezensionen bleibt ihr der große Durchbruch jedoch verwehrt. Sie zeigt ihre Werke unter anderem in Bergamo, Mailand, im Münchner Glaspalast und bei Schweizer Turnus-Ausstellungen. Auch ein Aufenthalt in England, wo sie in kurzer Zeit mehrere Porträts für die aristokratische Gesellschaft malt – darunter für Lady Colthurst und Miss Augusta Ruby Spencer-Churchill – führt nicht zur erhofften Karriere. Zeitgenössische Kritiker bescheinigen ihr dennoch großes Talent und eine außergewöhnliche Porträtkunst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weder ihre Verbindungen zu den renommierten Künstlern <strong>Enrico Scuri</strong> und <strong>Cesare Tallone</strong>, noch die Kontakte zur porträtierten Aristokratie können ihren künstlerischen Aufstieg sichern. 1929 stirbt Clara Müller in Bergamo – weitgehend vergessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die aktuelle Ausstellung holt die Künstlerin nun aus dem Schatten. Sie präsentiert erstmals seit ihrem Tod eine umfassende Würdigung ihres Schaffens, zeigt Porträts, Landschaften, Studien und dokumentiert ihr Leben anhand zahlreicher archivalischer Fundstücke. Das begleitende Buch von Samuel E. Lynn, im Museumsshop erhältlich, zeichnet ein facettenreiches Bild einer heute zu Unrecht vergessenen Künstlerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion: <a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museumburghalde.ch/" target="_blank" rel="noopener">www.museumburghalde.ch</a></p>
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		<title>Keine Freundin von &#8230; Bildhauerinnen, die Sie kennen sollten im Gerhard-Marcks-Haus</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/keine-freundin-von-bildhauerinnen-die-sie-kennen-sollten-im-gerhard-marcks-haus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2025 13:42:25 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Bis heute hält sich hartnäckig die Vorstellung, es habe vor der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kaum Künstlerinnen – und erst recht kaum Bildhauerinnen – gegeben. In Ausstellungen erscheinen sie häufig als vereinzelte Ausnahmen: Käthe Kollwitz, Renée Sintenis oder Milly Steger werden meist gemeinsam mit malenden Kolleginnen wie Paula Modersohn-Becker, Sophie Taeuber-Arp oder Gabriele Münter als solitäre Figuren präsentiert – oft zudem in engem Bezug zu ihren männlichen Partnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kabinettausstellung <strong>„Keine Freundin von …“</strong> im Gerhard-Marcks-Haus setzt diesem Narrativ etwas entgegen. Sie rückt eine Gruppe von Bildhauerinnen in den Mittelpunkt, die jenseits familiärer oder sozialer Bindungen betrachtet werden. Gezeigt werden Künstlerinnen, deren Werke zu ihrer Zeit große Aufmerksamkeit fanden, heute jedoch weitgehend aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt ist <strong>Hanna Koschinsky (1884–1939)</strong>, eine Bildhauerin, die mit ihren Plastiken am Puls der internationalen Entwicklungen arbeitete, an den wichtigen europäischen Zentren ausstellte – und dennoch kaum bekannt geblieben ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird die Präsentation durch bedeutende Leihgaben aus der Sammlung K. H. Knauf, darunter Arbeiten von <strong>Lore Friedrich-Gronau (1905–2002)</strong>, <strong>Dorothea von Philipsborn (1894–1971)</strong> und <strong>Christa Winsloe-Hatvany (1888–1944)</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung entsteht im Rahmen des Jubiläumsprogramms <strong>„Paula Modersohn-Becker und ihre Weggefährtinnen. Der unteilbare Himmel“</strong> (29. Juni 2025 bis 18. Januar 2026).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://marcks.de/" target="_blank" rel="noopener">marcks.de</a></p>
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		<title>„Käte Steinitz. Von Hannover nach Los Angeles“ 22.10.25 bis 25.01.26 im Sprengel Museum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 12:10:40 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Sprengel Museum Hannover</strong> widmet der Künstlerin, Autorin und Kunstwissenschaftlerin <strong>Käte Steinitz (1889–1975)</strong> erstmals eine umfassende Retrospektive. Unter dem Titel <em>„Käte Steinitz. Von Hannover nach Los Angeles“</em> werden vom <strong>22. Oktober 2025 bis 25. Januar 2026</strong> rund <strong>180 Werke aus sieben Jahrzehnten</strong> gezeigt – darunter expressionistische Hinterglasbilder, Zeichnungen, Fotografien und Texte, die den Lebens- und Werkweg der Künstlerin nachzeichnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele der ausgestellten Arbeiten, insbesondere die fotografischen Werke, von denen zahlreiche nur als Negative erhalten sind, werden <strong>erstmals öffentlich präsentiert</strong>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 1920er-Jahren gehörte Käte Steinitz zum engen Kreis der europäischen Avantgarde um <strong>Kurt Schwitters, Hannah Höch und El Lissitzky</strong>. Ihr vielseitiges Schaffen, das Malerei, Fotografie, Literatur und Kunsttheorie miteinander verband, geriet jedoch durch <strong>Exil und Marginalisierung</strong> lange Zeit in Vergessenheit. Mit der Übernahme ihres umfangreichen Nachlasses – über <strong>2000 Arbeiten</strong> – in das Sprengel Museum im Jahr 2018 wird ihr Werk nun in seiner ganzen Vielfalt gewürdigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt Käte Steinitz als <strong>aufmerksame Beobachterin ihrer Zeit</strong>, als <strong>Chronistin moderner Lebenswelten</strong> und als <strong>Brückenbauerin zwischen den Künsten</strong>. Von frühen expressionistischen Arbeiten bis zu farbintensiven Zeichnungen aus dem amerikanischen Exil eröffnet die Retrospektive neue Perspektiven auf eine außergewöhnliche Künstlerin, die zeitlebens für <strong>Freiheit, Verständigung und künstlerische Erneuerung</strong> eintrat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="http://www.sprengel-museum.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.sprengel-museum.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/kaete-steinitz-von-hannover-nach-los-angeles-22-10-25-bis-25-01-26-im-sprengel-museum/">„Käte Steinitz. Von Hannover nach Los Angeles“ 22.10.25 bis 25.01.26 im Sprengel Museum</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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