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	<title>Thies Marsen &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Institutioneller Rassismus. Wo stehen wir heute? &#124; NS-Dokumentationszentrum München</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Aug 2024 08:56:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 26. Juli 2024 sprachen Seda Başay-Yıldız und Heike Kleffner mit Thies Marsen über strukturellen Rassismus in Behörden und Medien. Fast 13 Jahre ist es her, dass mit der Selbstenttarnung [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Am 26. Juli 2024 sprachen Seda Başay-Yıldız und Heike Kleffner mit Thies Marsen über strukturellen Rassismus in Behörden und Medien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fast 13 Jahre ist es her, dass mit der Selbstenttarnung der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund deutlich wurde, dass die bis dato unaufgeklärte Serie an Morden von neun als migrantisch gelesenen Menschen in den Jahren 2000 bis 2006 rassistisch und rechtsextremistisch motiviert war. Polizei und Medien waren bis dahin von einer Verbrechensserie innerhalb der migrantischen Communities ausgegangen und sahen die Schuld und Verantwortung für die Morde bei den Opfern und ihren Angehörigen. Struktureller Rassismus in den Behörden verhinderte die schnelle und zielorientierte Aufklärung der Morde und führte zu traumatischen Erfahrungen auf Seiten der vom Terror Betroffenen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist seitdem geschehen, um solche Vorverurteilungen zu verhindern? Hat man innerhalb der Behörden und in den Medien aus der Vergangenheit gelernt? Wo stehen wir heute? Auch angesichts der Tatsache, dass aktuell deutschlandweit mindestens 400 Polizeibeamt*innen unter Rechtsextremismusverdacht stehen, erscheinen diese Fragen zentral für die Zukunft unserer Demokratie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.nsdoku.de/programm/aktuell/detailseite/institutioneller-rassismus-wo-stehen-wir-heute-1932" target="_blank" rel="noopener">www.nsdoku.de</a></p>
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		<title>Privileg Mischehe? „Jüdisch versippte&#8221; Familien im Nationalsozialismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 13:54:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[NS-Dokumentationszentrum München]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über 11.000 deutsche Juden überlebten den Holocaust, weil sie mit einem nichtjüdischen Partner verheiratet waren. Aufgrund ihrer Verbindung zur „Volksgemeinschaft“ nahm das NS-Regime sie von zentralen Verfolgungsmaßnahmen, Deportation und Vernichtung [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Über 11.000 deutsche Juden überlebten den Holocaust, weil sie mit einem nichtjüdischen Partner verheiratet waren. Aufgrund ihrer Verbindung zur „Volksgemeinschaft“ nahm das NS-Regime sie von zentralen Verfolgungsmaßnahmen, Deportation und Vernichtung aus. Im Sprachgebrauch der Nationalsozialisten galten sie daher als „privilegiert“. Dennoch war die sogenannte Mischehe keine Garantie für ein Überleben. Vor allem lokale Behörden gingen immer radikaler gegen diese Verbindungen vor. Viele Betroffene verloren dadurch nicht nur ihre Existenzgrundlage, sondern oft auch Freiheit und Leben. Mit seinem neuen Buch „Privileg Mischehe? Handlungsräume „jüdisch versippter“ Familien 1933-1949“ (Wallstein, 2021) hat der Historiker Maximilian Strnad erstmals eine überregionale Gesamtdarstellung zur Verfolgung nichtjüdischer-jüdischer Ehepaare und ihrem schwierigen Einsatz um Anerkennung nach 1945 vorgelegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gespräch mit Thies Marsen (Bayerischer Rundfunk) zeichnet er an einzelnen Familienschicksalen die zentralen Verfolgungsmechanismen auf und erklärt, warum in München Stadtverwaltung und NSDAP besonders vehement gegen die Mischehen vorgingen. Dabei stellt er bislang unveröffentlichte Dokumente und Fotos aus den betroffenen Familien vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Wallstein Verlag, dem Institut für die Geschichte der Deutsche Juden, dem Stadtarchiv München, dem Lehrstuhl für Zeitgeschichte und dem Lehrstuhl für Jüdische Geschichte und Kultur der Ludwig-Maximilian Universität München und dem Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&amp;redir_token=QUFFLUhqa05GLWxtVFpUdFRXSlRfdTkxbm5IZk1xLWEtQXxBQ3Jtc0ttVUFlaEt3OExjNDdLVWZuVTIyX25iLVhOUnVsN3dIZTFvMGhnS0kyT1Vtd1ZuS3Z0LWpzdW9xQ20yNVQ2OTBlZlIza2hnUWRidFl0MVRxRkd3MDNlMXZBWmExcGR0YV9admxHeTRKem5BenFDUm5NZw&amp;q=https%3A%2F%2Fwww.ns-dokuzentrum-muenchen.de%2F" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://www.ns-dokuzentrum-muenchen.de/</a></p>
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