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	<title>Najem Wali &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Najem Wali &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>10 Jahre Arabellion und andere Aufstände</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 12:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bundeskunsthalle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Donnerstag, 18. März, 19 Uhr live aufwww.bundeskunsthalle.de/liveund später auf Abruf unterwww.bundeskunsthalle.de/mediathek Moderation: Sabine Christiansen Mit:Joschka Fischer, ehemaliger BundesaußenministerIryna Herasimovich, weißrussische Übersetzerin, Essayistin und KuratorinNajem Wali, deutsch-irakischer SchriftstellerMartin Kobler, ehemaliger deutscher [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Donnerstag, 18. März, 19 Uhr live auf<br>www.bundeskunsthalle.de/live<br>und später auf Abruf unter<br>www.bundeskunsthalle.de/mediathek</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderation: Sabine Christiansen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit:<br>Joschka Fischer, ehemaliger Bundesaußenminister<br>Iryna Herasimovich, weißrussische Übersetzerin, Essayistin und Kuratorin<br>Najem Wali, deutsch-irakischer Schriftsteller<br>Martin Kobler, ehemaliger deutscher Diplomat</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie entstehen gesellschaftliche Veränderungen? Zehn Jahre sind vergangen, seit Proteste und Aufstände die arabische Welt veränderten. Die Arabellion, besser bekannt als „Arabischer Frühling“, bezeichnet eine Serie von Aufständen, Protesten und Revolutionen in der arabischen Welt, die im Jahr 2010 begann. Die Revolution in Tunesien gilt als der Beginn der Arabellion, der weitere Staaten im Nahen Osten und Nordafrika gegen die dortigen Regime folgten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Bedeutung der Arabellion lässt sich streiten, ebenso über ihre Bilanz: Nur in einem einzigen Land hat sich seit 2011 eine fragile Demokratie entwickelt. Deutlich mehr Länder der Region sind im Krieg versunken oder erlebten die Wiederherstellung repressiver und autoritärer Regime. Es folgten bis in die jüngste Zeit weitere Aufstände und Massenproteste in Ländern, die anfangs nicht betroffen waren. Die Umstände und Auslöser waren und sind zwar sehr unterschiedlich, aber stets von dem Wunsch nach Wandel getrieben. So richteten sich größten Proteste Weißrusslands im letzten Jahr gegen die Politik und Präsidentschaft von Alexander Lukaschenko, der das Land seit 26 Jahren diktatorisch regiert. Die Aufstände und Proteste zeigten jedoch auch Alternativen auf: in Politik, Staat und Gesellschaft. Sind sie der Beginn einer Zeitenwende?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Teilnehmer*innen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Joschka Fischer, war von 1998 bis 2005 Außenminister und Vizekanzler der Bundesrepublik. Ein knappes Jahr nach der Bundestagswahl 2005 zog sich Fischer aus der aktiven Politik zurück. Seit dem Ende seiner politischen Karriere ist er als Berater, Publizist und Lobbyist tätig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Iryna Herasimovich, arbeitet als freie Übersetzerin, Kulturmanagerin und Kuratorin in Minsk. Als Kulturmanagerin konzipiert und veranstaltet sie Projekte in den Bereichen Theater, Literatur und Bildende Kunst. Sie spricht über die Solidaritätskundgebungen in vielen belarussischen Städten, in denen die Machtprobe zwischen Staat und Protestbewegung eskaliert:<br>„Gefährlich ist, dass plötzlich etwas sichtbar geworden ist, was abweicht von der offizi-ellen Linie oder den offiziellen Farben. Und das bedeutet Vielfalt. Und Vielfalt stellt eine große Gefahr für diese sehr monochrome, sehr monolithe Ordnung dar“, sagte sie im Januar in einem Deutschlandfunk-Interview.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Najem Wali flüchtete 1980 nach Ausbruch des Iran-Irak-Kriegs nach Deutschland. Heute lebt er als freier Autor und Journalist in Berlin und veröffentlichte Romane und Erzählungen (2009 Reise in das Herz des Feindes: Ein Iraker in Israel, 2016 Im Kopf des Terrors). Er war lange Zeit Kulturkorrespondent der bedeutendsten arabischen Tageszei-tung Al-Hayat und schreibt regelmäßig u.a. für die Süddeutsche Zeitung, die Neue Zürcher Zeitung und Die Zeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Kobler, ehemaliger deutscher Diplomat, war zuletzt deutscher Botschafter in Pakistan, zuvor, von 2015 bis 2017, als UN-Sondergesandter in Libyen. Seine Ländererfahrungen sind vielfältig: von August 2003 bis August 2006 vertrat Kobler die Interessen Deutschlands in Ägypten, neben Aufenthalten in Irak, Afghanistan, Palästina u.a.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://www.bundeskunsthalle.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bundeskunsthalle</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Abb.: Kairo, Ägypten. 15. Juli 2011 © john wreford / Alamy Stock Photo</p>
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		<title>Sag Schibbolet! Von sichtbaren und unsichtbaren Grenzen &#8211; Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 04:51:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hohenems]]></category>
		<category><![CDATA[Jüdisches Museum Hohenems]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="https://www.youtube.com/embed/Ix__CIgAqxU?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Während man von Globalisierung und internationaler Gemeinschaft spricht, werden überall in der Welt neue Grenzzäune und Mauern errichtet: um Staaten, besetzte Territorien und exklusive Wohnsiedlungen, zwischen öffentlichem und privatem Raum, Erlaubtem und Unerlaubtem. Manche dieser Grenzen sind durchlässig und andere tödlich, manche sichtbar gezogen und andere durch kulturelle Codes, Sprachtests oder biometrische Verfahren bewehrt. Grenzen entscheiden über Leben und Tod, „Identität“ und „Fremdheit“, Zugehörigkeit und Ausschluss. „Gilead besetzte die nach Efraim führenden Übergänge des Jordan. Und wenn efraimitische Flüchtlinge (kamen und) sagten: Ich möchte hinüber!, fragten ihn die Männer aus Gilead: Bist du ein Efraimiter? Wenn er Nein sagte, forderten sie ihn auf: Sag doch einmal «Schibbolet». Sagte er dann «Sibbolet», weil er es nicht richtig aussprechen konnte, ergriffen sie ihn und machten ihn dort an den Furten des Jordan nieder.“ (Buch Richter 12,5/6)</p>
<p>Ausgehend von der biblischen Erzählung von der Flucht der Efraimiten vor den siegreichen Gileaditern und ihrem tödlichen Scheitern an den Ufern des Jordans, lädt das Jüdische Museum Hohenems internationale Künstler dazu ein, Grenzen in aller Welt kritisch zu betrachten – nur einen Steinwurf vom alten Rhein entfernt, an dem sich ab 1938 Flüchtlingsdramen abspielten, deren Gegenwart wir heute an den Rand unseres Bewusstseins drängen.<br />
<strong><br />
Begrüßungsworte des Bürgermeisters Dieter Egger von Hohenems</strong></p>
<p><iframe width="854" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/BVn1WXBd7fw" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe><br />
<strong><br />
Hauptrede von Najem Wali</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="854" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/bevogoh3mzk" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Einführung von Boaz Levin &#8211; Kurator zur Ausstellung</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="854" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/8o6RvGuRjYc" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems in Zusammenarbeit mit dem <a href="https://www.juedisches-museum-muenchen.de/" target="_blank" rel="noopener">Jüdischen Museum München</a></p>
<p>Mehr unter <a href="https://www.jm-hohenems.at" target="_blank" rel="noopener">www.jm-hohenems.at</a></p>
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