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	<title>Militärhistorisches Museum Dresden &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Nordholzer Panzerfund kommt nach Munster</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 07:46:33 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bei Bauarbeiten auf dem Fliegerhorst Nordholz wurde ein deutsches Sturmgeschütz aus dem Zweiten Weltkrieg ausgegraben. Jetzt steht fest, was damit passiert – und warum das Fahrzeug so besonders ist.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei Bauarbeiten auf dem Fliegerhorst Nordholz in Niedersachsen stieß man im Erdreich auf ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug aus dem Zweiten Weltkrieg. Ein Sturmgeschütz, Ausführung G. Woher stammte es? Wie kam es in den Boden? Und was sollte damit geschehen? Das Deutsche Panzermuseum Munster hat diese Fragen nun beantwortet – und gibt dabei gleichzeitig einen faszinierenden Einblick in die Geschichte eines der meistgebauten deutschen Kriegsfahrzeuge überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein wichtiger Punkt</strong>, den das Panzermuseum betont: Das Sturmgeschütz war ursprünglich ein <em>offensives</em> Waffensystem. Es sollte stockende Infanterieangriffe durch schweres Artilleriefeuer vorantreiben – „dem Angriff Schwung verleihen&#8221;, wie es damals hieß. Erst im Verlauf des Krieges wandelte sich seine Rolle grundlegend.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Fahrzeug von Nordholz</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Basis der vorliegenden Fotos konnte das Panzermuseum das Fahrzeug bereits identifizieren: Es handelt sich um ein Sturmgeschütz III Ausführung G – das letzte Serienmodell, gebaut zwischen Dezember 1942 und April 1945. Anhand mehrerer Details lässt sich der Bauzeitraum weiter eingrenzen. Die schräg gestellten Außenwände des Panzerkastens, ein Geschossabweiser an der Kommandantenkuppel sowie die markante gegossene „Saukopfblende&#8221; – eine gerundete, gegossene Rohwiegenpanzerung, die ab November 1943 verbaut wurde – belegen, dass das Fahrzeug frühestens im November 1943 die Fabrik verlassen haben kann. Die genaue Seriennummer, die Aufschluss über Produktionsort und -datum gibt, kann erst nach der Bergung aus dem Innenraum abgelesen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://daspanzermuseum.de" target="_blank" rel="noopener">daspanzermuseum.de</a></p>
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