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	<title>Magda Radu &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Magda Radu &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst 2023 &#124; Neue Galerie Graz</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jan 2024 15:11:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Galerie Graz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausstellung, kuratiert von der Jurorin Magda Radu, zeigt Arbeiten von Künstler*innen, die im Rahmen des Wettbewerbs zum diesjährigen Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst ausgezeichnet wurden. Gezeigt [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung, kuratiert von der Jurorin Magda Radu, zeigt Arbeiten von Künstler*innen, die im Rahmen des Wettbewerbs zum diesjährigen Förderungspreis des Landes Steiermark für zeitgenössische bildende Kunst ausgezeichnet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gezeigt wird eine Vielzahl von Stimmen, Medien und Erscheinungsformen, um eine generationenübergreifende, abwechslungsreiche und inklusive Umgebung zu schaffen. Ein gemeinsames Muster zeichnet sich ab, nämlich die Subtilität und die große Bandbreite, mit der sich die Künstler*innen mit dem Begriff der Öffentlichkeit und der ständigen gegenseitigen Durchdringung von privater und öffentlicher Sphäre auseinandersetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Teilnehmende Künstler*innen 2023: studio ASYNCHROME, Julia Gaisbacher, Lena Violetta Leitner, Juliana Lindenhofer, Julius Pristauz, Maruša Sagadin, Patrick Winkler</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz" target="_blank" rel="noopener">www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz</a></p>
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		<title>Paul Neagu im Bruseum der Neuen Galerie Graz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2022 13:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Neue Galerie Graz]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das BRUSEUM zeigt die erste internationale Retrospektive des in Rumänien geborenen Künstlers Paul Neagu (1938–2004), die vom Kunstmuseum Liechtenstein 2021 präsentiert worden ist, in einer adaptierten Form in Graz. Paul [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Das BRUSEUM zeigt die erste internationale Retrospektive des in Rumänien geborenen Künstlers Paul Neagu (1938–2004), die vom Kunstmuseum Liechtenstein 2021 präsentiert worden ist, in einer adaptierten Form in Graz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Paul Neagu war ein universeller Künstler, der sich mit skulpturalen, performativen und zeichnerischen Arbeiten in zusammenhängenden Präsentationen beschäftigte. Er arbeitete an einer verständlichen, kulturübergreifenden Bildsprache, die zugleich in den Ansprüchen und Untersuchungen komplex ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch in Rumänien fand Neagu einen Ausweg aus dem konservativen Paradigma des dortigen Kunstsystems, indem er sich mit Bewegungen wie Op Art, Kinetischer Kunst, Neokonstruktivismus und Kybernetik vertraut machte. In seinem «Palpable Art Manifesto» fordert Neagu 1969 eine Kunstbetrachtung anhand aller Sinneswahrnehmungen – erweitert durch Berühren, Riechen, Schmecken, Hören.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die taktilen Objekte, die Neagu nach 1969 herstellte, weisen eine zusammengesetzte Materialität auf. Es sind Schachteln, in deren Inneren verschiedene Objektteile und Materialien verhärtet sind: Brot, Maisbrei, Federn, Metallklingen, Mosaik- oder Glasstücke, Samt oder Streichhölzer. In zahlreichen Objekten und Zeichnungen Neagus ist eine zelluläre Unterteilung anzutreffen – ein Schlüsselelement, das die Beziehung zwischen dem Teil und dem Ganzen, der Einheit und dem System, der Zelle und dem Organismus in den Vordergrund stellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vokabular der Skulptur erforschend, kam Neagu nach Mitte der 1970er-Jahre zu seiner wohl kennzeichnendsten Erfindung, dem Hyphen. Es handelt sich um ein Gebilde, das trotz seiner scheinbaren Einfachheit auf vielschichtigen Betrachtungen der formalen und symbolischen Bedeutungen geometrischer Grundformen beruht. Zugleich kombiniert der Hyphen Elemente des Kulturellen und des Volkstümlichen. Neagu schmiedete dieses Vokabular, indem er sich mit bäuerlichen Handwerken und Traditionen befasste, die sich von Rumänien bis China, von Griechenland bis Schottland erstrecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In den 1980er- und 1990er-Jahren setzte Neagu seine Erkundungen zur Sprache der Skulptur in immer neuen, sich verdichtenden Formeln fort und bezog Elemente der Performativität und Verkörperung in eine vielseitige Konzeption des Mediums ein. Der letzte Abschnitt seiner Karriere ist auch deshalb emblematisch, weil er die Risse in der diasporischen Identität des Künstlers noch deutlicher hervortreten ließ, ihre immerwährende Unbestimmtheit, die zwischen intellektueller Offenheit und Mobilität und dem Trauma der Nicht-Zugehörigkeit oszilliert. So ist Neagu, abgesehen von seinen unbestrittenen kreativen Leistungen, eine Figur, deren aktuelle Neubewertung nicht nur künstlerisch, sondern auch kulturell relevante Fragen aufwirft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Ausstellung und das Werk Neagus sprechen die Kurator*innen Magda Radu, Friedemann Malsch und Georg Schöllhammer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz/ausstellungen/ausstellungen/events/event/10937/paul-neagu" target="_blank" rel="noopener">www.bruseum.at</a></p>
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