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	<title>Kunstgeschichte Video &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Videokunst im Wandel: Von flimmernden Röhren zu radikalen Erzählformen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 15:57:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aargauer Kunsthaus]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Aargauer Kunsthaus und das Kunstmuseum Solothurn bündeln ihre Kräfte für eine außergewöhnliche Kooperation. In einer umfassenden Werkschau präsentieren sie die Entwicklung der Videokunst – eine Zeitreise durch die Mediengeschichte, die von den technischen Anfängen bis zu hochmodernen Installationen reicht.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Allianz für das digitale Erbe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Motivation hinter dieser Doppelausstellung liegt in der Aufarbeitung der eigenen Bestände. In den vergangenen Jahren wurden die Sammlungen beider Häuser intensiv digitalisiert und konserviert. Die Schau erzählt dabei nicht nur die Ausstellungsgeschichte der Museen, sondern beleuchtet auch die Rolle der &#8220;Videocompany&#8221;, die über drei Jahrzehnte hinweg viele der gezeigten Arbeiten produziert hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Technikgeschichte als Kunstparcours</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung verzichtet auf eine rein chronologische Abfolge. Stattdessen lädt sie zum &#8220;Durchschreiten&#8221; verschiedener Präsentationsformen ein. Ein Highlight bildet die Monitorengalerie: Hier erleben Besucher im Schnelldurchlauf die Entwicklung von den späten 1960er-Jahren bis 2017. Dabei stehen nicht nur die künstlerischen Inhalte im Fokus, sondern auch der Wandel der Hardware – von schweren Röhrenmonitoren bis hin zu flachen Bildschirmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kritische Reflexion des Medienkonsums</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Werk der Ausstellung stammt von Kidlat Tahimik. Mit seiner Monitor-Installation übt er spielerisch Kritik am allabendlichen Bilderflackern und macht gleichzeitig das Verhalten der Betrachter selbst zum Thema. Trotz des technologischen Wandels bleibt die konservatorische Herausforderung groß: Hardware altert, doch das Ziel ist es, die Werke in ihrer ursprünglichen Form – gebunden an die sichtbare Technik – erlebbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Fazit der Kuratoren ist jedoch zeitlos: Unabhängig von der rasanten Entwicklung der Heimelektronik bleibt das Medium zweitrangig – am Ende zählt die künstlerische Aussage, denn „Kunst ist einfach Kunst“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Produktion:<a href="https://arttv.ch" target="_blank" rel="noopener">arttv.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://aargauerkunsthaus.ch" target="_blank" rel="noopener">aargauerkunsthaus.ch</a> und <a href="https://www.kunstmuseum-so.ch/de/" target="_blank" rel="noopener">www.kunstmuseum-so.ch</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Art in a Minute: Informel trifft Fantastischen Realismus im Belvedere</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/art-in-a-minute-informel-trifft-fantastischen-realismus-im-belvedere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Dec 2025 14:01:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Belvedere Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Abstrakter Expressionismus]]></category>
		<category><![CDATA[Art in a Minute]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Belvedere Museum Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Carola Fuchs]]></category>
		<category><![CDATA[Fantastischer Realismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Kunst verstehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte Video]]></category>
		<category><![CDATA[Nachkriegskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Wiener Schule]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>In nur 60 Sekunden die wichtigsten Strömungen der Nachkriegszeit verstehen? „Art in a Minute“ aus dem Belvedere Museum liefert die Schnell-Analyse. In dieser Folge: Der radikale Gegensatz zwischen dem gestischen Informel und dem traumhaften Fantastischen Realismus.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Belvedere Museum Wien</strong> präsentiert mit seinem Format <strong>„Art in a Minute“</strong> die perfekte Kunstgeschichte-Auffrischung für alle, die wenig Zeit haben. In dieser Folge beleuchtet die Kurzdokumentation zwei entscheidende Kunstströmungen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa ganz unterschiedliche ästhetische und philosophische Wege einschlugen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Informel: Geste, Material, Spontaneität</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der einen Seite steht das <strong>Informel</strong> (auch <em>Art Informel</em>). Als europäische Entsprechung des Abstrakten Expressionismus setzte diese Strömung auf die <strong>spontane Geste</strong> und die reine Kraft des Materials.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Merkmale:</strong> Keine festen Formen, Fokus auf den Malakt selbst, expressive Nutzung von Farbe und Struktur.</li>



<li><strong>Wirkung:</strong> Direkter, roher Ausdruck von Bewegung und Emotion.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fantastischer Realismus: Die verschwimmenden Grenzen der Träume</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite steht der <strong>Fantastische Realismus</strong>. Diese Wiener Schule (u.a. Arik Brauer, Ernst Fuchs) schlug einen gänzlich anderen Weg ein, der die präzise Technik der alten Meister mit surrealen Inhalten verband.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Merkmale:</strong> Perfekte, realistische Maltechnik, die jedoch Traumszenen, komplexe Symbole und rätselhafte Bildräume darstellt.</li>



<li><strong>Wirkung:</strong> Realität und Fantasie verschmelzen zu komplexen, symbolträchtigen Szenen voller verborgener Bedeutung und Mystik.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video zeigt, wie diese zwei Stile, die im Belvedere in der ständigen Sammlung und in Wechselausstellungen vertreten sind, die Kunst nach 1945 maßgeblich prägten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://belvedere.at" target="_blank" rel="noopener">belvedere.at</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/art-in-a-minute-informel-trifft-fantastischen-realismus-im-belvedere/">Art in a Minute: Informel trifft Fantastischen Realismus im Belvedere</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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