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	<title>Kalter Krieg und Architektur. Beiträge zur Demokratisierung Österreichs nach 1945 &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Ausstellung Kalter Krieg und Architektur im Architekturzentrum Wien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 20:24:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Architekturzentrum Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Kalter Krieg und Architektur. Beiträge zur Demokratisierung Österreichs nach 1945]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Befreiung Österreichs im Frühjahr 1945 und der Besetzung durch die vier Siegermächte Großbritannien, Frankreich, USA und Sowjetunion wurde Wien zu einem zentralen Schauplatz des Kalten Krieges. Der Wettstreit [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach der Befreiung Österreichs im Frühjahr 1945 und der Besetzung durch die vier Siegermächte Großbritannien, Frankreich, USA und Sowjetunion wurde Wien zu einem zentralen Schauplatz des Kalten Krieges. Der Wettstreit der Systeme wurde auch auf dem Feld der Architektur ausgetragen. Die Ausstellung Kalter Krieg und Architektur zeigt das Baugeschehen im Nachkriegs-Österreich sowie dessen Akteur*innen und Debatten erstmals im Kontext des globalen Ost-West-Konflikts.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der zehnjährigen Besatzungszeit fand in Österreich der Übergang von einem autoritären Herrschaftssystem zu einer demokratischen Konsumgesellschaft statt. Jede der vier Siegermächte etablierte ein umfangreiches Kulturprogramm. Architekturausstellungen wurden zu wichtigen Instrumenten eines „Erziehungsprogramms“ für eine neue Gesellschaftsordnung. Die Kulturpolitik der Briten, Amerikaner, Franzosen und Sowjets avancierte zum Katalysator für ihre jeweilige weltanschauliche Gesinnung. Ihre kulturellen Lenkungsmaßnahmen richteten sich an unterschiedliche Zielgruppen, von der Fachöffentlichkeit bis zur breiten Bevölkerung. Dabei stießen sie auf lokale Traditionen, Interessen und Netzwerke, welche den Kulturtransfer und die Konflikte des Kalten Krieges für ihr eigenes professionelles Fortkommen nutzten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vier Zonen geht die Ausstellung der kulturellen Selbstdarstellung 
der Alliierten nach, ergänzt durch die Betrachtung zweier 
transnationaler Netzwerke der Moderne, der CIAM-Austria und des 
Österreichischen Colleges (heute Forum Alpbach). Der Kalte Krieg endete 
nicht mit dem Abzug der Alliierten 1955. In einem Ausblick auf die 
Begleiterscheinungen der zunehmend aktiveren österreichischen 
Außenpolitik werden die Architekturexporte in Richtung Südostasien und 
Naher Osten beleuchtet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung Kalter Krieg und Architektur verändert den Blick auf 
die globale und die österreichische Architekturgeschichte. Ein 
Hauptaugenmerk liegt auf der Einbeziehung von bisher nicht erschlossenen
 Primär- und Sekundärquellen, viele aus der Sammlung des 
Architekturzentrum Wien. In der transnationalen Zusammenschau ergeben 
sie ein Sittenbild der Nachkriegsmoderne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Video zur Ausstellung &#8220;Kalter Krieg und Architektur. Beiträge zur Demokratisierung Österreichs nach 1945&#8221; im Architekturzentrum Wien bis 24.02.2020.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://www.azw.at/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener" aria-label="Architekturzentrum Wien (öffnet in neuem Tab)">Architekturzentrum Wien</a></p>
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