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	<title>Gen Z Deutschland &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Gen Z Rede(t): Jugendliche gestalten ihre eigene Ausstellung im Stadtpalais Stuttgart &#8211; Speedrun</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 11:19:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wehrdienst, Mental Health, Sicherheit im öffentlichen Raum und Drogen – eine Ausstellung von Jugendlichen für Jugendliche zeigt, was die Generation Z in Stuttgart wirklich bewegt. Eine Ausstellung, die anders denkt [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wehrdienst, Mental Health, Sicherheit im öffentlichen Raum und Drogen – eine Ausstellung von Jugendlichen für Jugendliche zeigt, was die Generation Z in Stuttgart wirklich bewegt.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Ausstellung, die anders denkt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Im Stadtpalais Stuttgart ist 2026 eine Ausstellung entstanden, die von Beginn an anders war: „Gen Z Rede(t)&#8221; wurde gemeinsam mit den Kulturrabauken realisiert – einer Gruppe junger Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Perspektiven der Jugend in die Stuttgarter Kulturlandschaft zu bringen. Von Jugendlichen für Jugendliche konzipiert, bringt die Schau Themen auf den Tisch, die das Museum alleine vielleicht nicht gewählt hätte – und zeigt dabei, wie eine Ausstellung aussehen kann, wenn sie wirklich aus der Lebenswelt ihrer Zielgruppe kommt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Lieblingsorte, Wünsche und Träume an die Stadt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Element der Ausstellung ist eine interaktive Karte, auf der Besucherinnen und Besucher ihre Lieblingsplätze in Stuttgart eintragen können – Cafés, Parks, öffentliche Orte zum Abhängen. Eine zweite Karte sammelt Wünsche und Träume an die Stadt: Mehr Bäder, mehr Orte für Jugendliche, mehr Festivals und Konzerte. So entsteht ein kollektiver Kommentar zur Frage, was der öffentliche Raum für eine Generation bedeutet, die ihn intensiv nutzt und ihn gleichzeitig als unzureichend erlebt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wehrdienst: Die drängendste Frage einer Generation</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Thema beschäftigt die Gen Z derzeit so sehr wie die Modernisierung des Wehrdienstes. Die Jahrgänge ab 2008 sind die ersten, die zur Musterung verpflichtet sind. Die Ausstellung stellt bewusst provokante Fragen – „Würdest du für Deutschland in den Krieg ziehen?&#8221; – und lässt sie mit schlichten Ja-Nein-Antworten stehen, um Diskussion zu provozieren. Audiointerviews aus dem Stuttgarter Stadtraum geben Einblick, wie Jugendliche über Wehrdienst, Kriegsdienst und Gewalt denken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mental Health: Offen reden, was früher verschwiegen wurde</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Gen Z ist vielleicht die erste Generation, die psychische Gesundheit öffentlich thematisiert. Eine Pinwand lädt Besucherinnen und Besucher ein, ihre eigenen Erlebnisse und Gefühle aufzuschreiben. An der Wand daneben haben Jugendliche Botschaften der Ermutigung und des Empowerments hinterlassen. Herzstück der Ausstellung sind über 30 Videointerviews, die auf der Straße geführt wurden – teilweise 15 bis 20 Minuten lang.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheit und FLINTA-Personen im öffentlichen Raum</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Karte zeigt, welche Orte in Stuttgart sich für Besucherinnen und Besucher sicher oder unsicher anfühlen. Ergänzt wird sie durch eine Umfrage zu den Erfahrungen von FLINTA-Personen mit Catcalling und Übergriffen im Stuttgarter Stadtraum – eine Statistik, die die Jugendlichen bewusst sichtbar machen wollten, um ins Gespräch zu kommen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Drogen: Ein Thema bekommt Öffentlichkeit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">In einer symbolischen Toilettensituation – mit Audiointerviews, Graffiti und Botschaften an den Wänden – wird offen über Drogen und Konsum gesprochen. Neben persönlichen Erfahrungen finden sich auch Hinweise auf Beratungsstellen. Die Botschaft: Über dieses Thema muss gesprochen werden, egal wie man dazu steht.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ein Projekt, das das Museum verändert hat</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Eröffnung im Mai wurde mit über 300 Gästen wie ein Festival gefeiert. Für das Stadtpalais war „Gen Z Rede(t)&#8221; weit mehr als eine Ausstellung – es war eine Lektion darin, wie Museen mit jungen Menschen zusammenarbeiten können und müssen. „Die Jugendlichen haben uns ganz viele neue Perspektiven mitgebracht&#8221;, so das Fazit des Hauses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.stadtpalais-stuttgart.de" target="_blank" rel="noopener">www.stadtpalais-stuttgart.de</a></p>
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