<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Gedenkarbeit &#8211; museumsfernsehen</title>
	<atom:link href="https://www.museumsfernsehen.de/tag/gedenkarbeit/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.museumsfernsehen.de</link>
	<description>Das Portal für Videos deutschsprachiger Museen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 15 Oct 2026 12:30:08 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1.3</generator>

<image>
	<url>https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/07/cropped-MF-Logo-V10_SQ-32x32.png</url>
	<title>Gedenkarbeit &#8211; museumsfernsehen</title>
	<link>https://www.museumsfernsehen.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>„NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen“: Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/nie-wieder-gegen-das-vergessen-der-ns-verbrechen-ausstellung-in-der-bundeskunsthalle-bonn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 12:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskunsthalle]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung Bonn 2026]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeskunsthalle Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Zeitzeugnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst und Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[NIE WIEDER Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Verbrechen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=117737</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie kann die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus bewahrt werden, wenn immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen persönlich davon berichten können? Mit der Ausstellung „NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/nie-wieder-gegen-das-vergessen-der-ns-verbrechen-ausstellung-in-der-bundeskunsthalle-bonn/">„NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen“: Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Behind the Art – NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/Lxn3SP1yf60?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie kann die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus bewahrt werden, wenn immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen persönlich davon berichten können? Mit der Ausstellung „NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen“ widmet sich die Bundeskunsthalle in Bonn den Herausforderungen der Gedenkarbeit im 21. Jahrhundert. Historische Zeugnisse, zeitgenössische Kunst und mediale Arbeiten zeigen, wie Erinnerungskultur weiterentwickelt und das Wissen über die NS-Verbrechen für kommende Generationen erhalten werden kann.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading">Erinnerung an den Holocaust: Neue Herausforderungen für die Gedenkarbeit</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr als acht Jahrzehnte nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs steht die Erinnerungskultur vor einem tiefgreifenden Wandel. Die Zahl der Überlebenden des <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Holocaust">Holocaust </a>und anderer Opfer nationalsozialistischer Verfolgung, die persönlich über ihre Erfahrungen berichten können, nimmt stetig ab. Damit gewinnt die Frage an Bedeutung, wie ihre Erinnerungen und die historischen Beweise der NS-Verbrechen langfristig gesichert werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung „NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen“ in der Bundeskunsthalle greift diese Herausforderung auf. Sie untersucht, wie authentische Zeugnisse, historische Tatorte und persönliche Berichte auch im digitalen Zeitalter bewahrt und vermittelt werden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mittelpunkt steht die Bedeutung der Gedenkstätten, die bis heute Orte des Erinnerns, der Trauer, der historischen Forschung und der politischen Bildung sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">NS-Gedenkstätten als Orte der Erinnerung und historischen Forschung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ehemalige Konzentrationslager, Haftanstalten und andere Tatorte des nationalsozialistischen Terrorregimes gehören zu den wichtigsten historischen Zeugnissen der NS-Verbrechen. Ihre Erhaltung stellt Gedenkstätten vor besondere Aufgaben. Bauliche Überreste müssen geschützt, Dokumente archiviert und historische Zusammenhänge wissenschaftlich erschlossen werden. Gleichzeitig verändern sich die Anforderungen an die Vermittlungsarbeit. Neue Generationen begegnen der Geschichte des Nationalsozialismus zunehmend ohne direkten Kontakt zu Menschen, die Verfolgung und Gewalt selbst erlebt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung beschäftigt sich deshalb mit der Frage, wie Gedenkstätten ihre historische Authentizität bewahren und zugleich neue Formen der Bildungsarbeit entwickeln können. Dabei geht es auch um den verantwortungsvollen Einsatz digitaler Medien, die historische Informationen zugänglich machen und neue Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit eröffnen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Kunst als Mittel gegen das Vergessen der NS-Verbrechen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Einen besonderen Schwerpunkt setzt die Ausstellung auf die Rolle der Kunst in der Erinnerungskultur. Zahlreiche Künstlerinnen und Künstler haben sich in den vergangenen Jahrzehnten mit den Verbrechen des Nationalsozialismus, dem Schicksal der Opfer und den Spuren historischer Gewalt beschäftigt. Ihre Werke eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit. Sie können persönliche Erinnerungen aufgreifen, historische Dokumente neu kontextualisieren oder die Grenzen der Darstellbarkeit von Gewalt und Leid thematisieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundeskunsthalle zeigt, wie künstlerische Ausdrucksformen die wissenschaftliche und dokumentarische Gedenkarbeit ergänzen können. Dabei steht nicht die ästhetische Darstellung der NS-Verbrechen im Vordergrund, sondern die Frage, wie Kunst zur kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte beitragen und neue Perspektiven auf Erinnerung ermöglichen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Historische Zeugnisse und digitale Medien in der Erinnerungskultur</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben künstlerischen Arbeiten spielen historische Dokumente und mediale Werke eine wichtige Rolle. Fotografien, schriftliche Zeugnisse und andere überlieferte Materialien bilden die Grundlage für die wissenschaftliche Rekonstruktion nationalsozialistischer Verbrechen. Ihre Bewahrung und Einordnung sind entscheidend, um historische Fakten auch künftig nachvollziehbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Digitale Technologien eröffnen zusätzliche Möglichkeiten, solche Quellen zu dokumentieren, zu erschließen und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Gleichzeitig entstehen neue Fragen nach Authentizität, Kontext und dem Umgang mit historischen Bildern und Berichten. Die Ausstellung nimmt diese Entwicklungen zum Anlass, über die Zukunft der Gedenkarbeit nachzudenken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bundeskunsthalle und Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora kooperieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit zwischen der Bundeskunsthalle und der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Die Stiftung betreut zwei zentrale Erinnerungsorte der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vernichtungspolitik. Beide Gedenkstätten verbinden die Bewahrung historischer Tatorte mit wissenschaftlicher Forschung, Ausstellungen und Bildungsangeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kooperation bringt museale und künstlerische Perspektiven mit der praktischen Erfahrung der Gedenkstättenarbeit zusammen. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung dieser Erinnerungsorte sichtbar zu machen und die Diskussion über ihre zukünftigen Aufgaben zu vertiefen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Erinnerungskultur und Demokratie: Warum Gedenken wichtig bleibt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung „NIE WIEDER!“ versteht die Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen auch als gesellschaftliche Aufgabe der Gegenwart. Die historische Erinnerung an Verfolgung, Entrechtung und systematische Vernichtung ist eng mit Fragen nach Menschenrechten, demokratischen Grundwerten und gesellschaftlicher Verantwortung verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht allein darum, historische Ereignisse zu dokumentieren. Die Ausstellung stellt auch die Frage, wie das Wissen über die Vergangenheit in einer sich wandelnden Gesellschaft vermittelt werden kann. Die Schirmherrschaft übernehmen Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees, und Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien. Mit der Verbindung von Kunst, historischen Zeugnissen und Gedenkstättenarbeit möchte die Bundeskunsthalle zur Diskussion darüber beitragen, wie das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus dauerhaft gesichert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.bundeskunsthalle.de/" target="_blank" rel="noopener">www.bundeskunsthalle.de/</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/nie-wieder-gegen-das-vergessen-der-ns-verbrechen-ausstellung-in-der-bundeskunsthalle-bonn/">„NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen“: Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was Petra Rosenberg antreibt &#8211; Anne Frank Tag 2026</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/was-petra-rosenberg-antreibt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 15:01:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anne Frank Zentrum]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Frank]]></category>
		<category><![CDATA[Anne Frank Tag]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin-Lichtenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[erinnerungspolitische Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust]]></category>
		<category><![CDATA[May-Ayim-Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalsozialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Otto Rosenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Rosenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Playlist]]></category>
		<category><![CDATA[politische Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Sinti und Roma]]></category>
		<category><![CDATA[Veronika Nahm]]></category>
		<category><![CDATA[Zweitzeugen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=117226</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 12. Juni 2026 fand der bundesweite Anne Frank Tag zum zehnten Mal statt. Anlässlich des Geburtstags von Anne Frank setzen sich Schüler mit Antisemitismus und Rassismus auseinander. Die zentrale [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/was-petra-rosenberg-antreibt/">Was Petra Rosenberg antreibt &#8211; Anne Frank Tag 2026</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Was Petra Rosenberg antreibt" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/Jelkc6j0XiY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Am 12. Juni 2026 fand der bundesweite Anne Frank Tag zum zehnten Mal statt. Anlässlich des Geburtstags von Anne Frank setzen sich Schüler mit Antisemitismus und Rassismus auseinander. Die zentrale Eröffnungsveranstaltung an der May-Ayim-Schule in Berlin-Lichtenberg verband Erinnerungsarbeit mit persönlichen Familiengeschichten und kreativen Beiträgen.</strong> <strong>Petra Rosenberg ist Vorsitzende der <a href="https://www.gedenkstaette-zwangslager-marzahn.de" target="_blank" rel="noopener">Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn</a>. Ihr Vater Otto Rosenberg wurde als junger Sinto von den <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=nationalsozialismus">Nazis</a> verfolgt und hier jahrelang interniert. In diesem Video stellt Petra Rosenberg sich vor und spricht über die Motivation zu ihrer andauernden erinnerungspolitischen Arbeit. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses ist eines von fünf Videos mit Petra Rosenberg, die als Lernmaterial zum Anne Frank Tag 2026 mit dem Motto » Geschichte erzählen« vom Anne Frank Zentrum entwickelt wurden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erinnern bedeutet nicht nur, auf historische Ereignisse zurückzublicken. Es stellt auch die Frage, welche Konsequenzen daraus für die Gegenwart entstehen. Diesem Gedanken folgt der <strong>Anne Frank Tag</strong>, der am 12. Juni 2026 zum zehnten Mal als bundesweiter Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus stattfand.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die feierliche Eröffnung wurde in diesem Jahr an der <strong>May-Ayim-Schule in Berlin-Lichtenberg</strong> begangen. Schüler gestalteten das Programm mit eigenen kreativen Beiträgen und setzten sich dabei mit Erinnerung, Verfolgung und Diskriminierung auseinander.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Familiengeschichte des Holocaust</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Einen besonderen Schwerpunkt bildete das Gespräch mit <strong>Petra Rosenberg</strong>. Als sogenannte Zweitzeugin vermittelte sie den Jugendlichen die Geschichte ihres Vaters <strong>Otto Rosenberg</strong>, der als Sinto während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurde und den Holocaust überlebte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Gespräch zeigte, wie Erinnerungen an nationalsozialistische Verfolgung über Generationen hinweg weitergegeben werden können. Gerade wenn immer weniger Überlebende selbst berichten können, gewinnt die Frage an Bedeutung, wie ihre Erfahrungen bewahrt und jungen Generationen vermittelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die persönliche Familiengeschichte schafft dabei einen anderen Zugang als historische Daten und Dokumente allein. Sie macht deutlich, dass hinter den abstrakten Dimensionen nationalsozialistischer Verbrechen individuelle Lebensgeschichten stehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erinnerungsarbeit im Klassenzimmer</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anne Frank Tag setzt bewusst an Schulen an. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte Anne Franks dient dabei als Ausgangspunkt, um über Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung in Vergangenheit und Gegenwart zu sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Eröffnungsveranstaltung richteten <strong>Veronika Nahm</strong>, Direktorin des Anne Frank Zentrums, <strong>Dr. Monika Becker</strong>, Unterabteilungsleiterin für Strafrecht im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, sowie <strong>Mira Woldberg</strong>, stellvertretende Botschafterin des Königreichs der Niederlande, Grußworte an die Schüler und die weiteren Gäste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dass der Schulaktionstag 2026 bereits zum zehnten Mal stattfand, verweist zugleich auf die Kontinuität der Bildungsarbeit. Historisches Wissen soll dabei nicht isoliert vermittelt, sondern mit Fragen der heutigen Gesellschaft verbunden werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anne Frank Tag macht Erinnerung damit zu einer aktiven Aufgabe: Schüler beschäftigen sich nicht nur mit der Vergangenheit, sondern auch damit, wie Vorurteile, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit erkannt und ihnen widersprochen werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zu dem Schulaktionstag gegen <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Antisemitismus">Antisemitismus </a>und <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Rassismus">Rassismus</a> auf <a href="https://www.annefranktag.de" target="_blank" rel="noopener">annefranktag.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/was-petra-rosenberg-antreibt/">Was Petra Rosenberg antreibt &#8211; Anne Frank Tag 2026</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8220;Gedenken neu denken&#8221; ein Gespräch mit Susanne Siegert</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/gedenken-neu-denken-ein-gespraech-mit-susanne-siegert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2025 15:31:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brandenburg Museum | Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Potsdam]]></category>
		<category><![CDATA[Antisemitismus]]></category>
		<category><![CDATA[Brandenburg Museum]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungskulturkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenken neu denken]]></category>
		<category><![CDATA[Gedenkstättenarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Generationenforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichtsrevisionismus]]></category>
		<category><![CDATA[gesellschaftlicher Rechtsruck]]></category>
		<category><![CDATA[Grimme-Online-Award]]></category>
		<category><![CDATA[historische Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[Holocaust-Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[Homophobie]]></category>
		<category><![CDATA[inklusives Gedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Lara-Maria Myller]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Terrororte]]></category>
		<category><![CDATA[Opfergedenken]]></category>
		<category><![CDATA[Petra Haustein]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schweigen der Täterfamilien]]></category>
		<category><![CDATA[Susanne Siegert]]></category>
		<category><![CDATA[Täterforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilgesellschaft]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.museumsfernsehen.de/?p=111128</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer gemeinsamen Veranstaltung des Brandenburg Museums für Zukunft, Gegenwart und Geschichte und des Netzwerks Zeitgeschichte diskutieren die Autorin und Aufklärerin Susanne Siegert sowie Lara-Maria Myller vom Netzwerk Zeitgeschichte über [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/gedenken-neu-denken-ein-gespraech-mit-susanne-siegert/">&#8220;Gedenken neu denken&#8221; ein Gespräch mit Susanne Siegert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Lesung: Susanne Siegert &quot;Gedenken neu denken&quot;" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/r7d0r791kuo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In einer gemeinsamen Veranstaltung des Brandenburg Museums für Zukunft, Gegenwart und Geschichte und des Netzwerks Zeitgeschichte diskutieren die Autorin und Aufklärerin <strong>Susanne Siegert</strong> sowie <strong>Lara-Maria Myller</strong> vom Netzwerk Zeitgeschichte über die Zukunft der Erinnerungskultur. Angesichts eines gesellschaftlichen Rechtsrucks, zunehmenden Antisemitismus, Rassismus und Homophobie stellt sich die Frage dringlicher denn je, wie Gedenkstättenarbeit heute aussehen sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgangspunkt ist Siegerts Buch <strong>„Gedenken neu denken“</strong>, in dem sie eine Erinnerungskultur kritisiert, die sich in ritualisierten Formen erschöpfe und an großen Teilen der Bevölkerung vorbeigehe. Eine Kultur, so Siegert, die durch die starke Identifikation mit den Opfern zugleich zur Entlastung der Nachfahren der Täter beitrage. Sie plädiert für eine pluralistische Perspektive, die Verantwortung und familiäre Verstrickungen deutlicher einbezieht – ohne dabei die Verpflichtung gegenüber den Opfern zu vergessen. Denn Gedenkstätten sind weiterhin Orte der Trauer und des Respekts, keine Archive für Täterforschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit Myller diskutiert sie, wie ein zeitgemäßes, inklusives Gedenken an historischen Orten des NS-Terrors aussehen kann. Dabei rückt auch ein gesellschaftlicher Wandel in den Fokus: Immer mehr Menschen der Enkelgeneration beginnen, das lange Schweigen in Familien mit NS-Belastung zu hinterfragen und eigene Familiengeschichten zu erforschen. Schuldgefühle, Ängste und generationsübergreifende Prägungen werden sichtbarer – und fordern neue Formen des Dialogs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moderiert von <strong>Petra Haustein</strong> eröffnet das Gespräch einen vielschichtigen Blick auf Erinnerungspolitik zwischen Bildungsauftrag, gesellschaftlicher Verantwortung und digitaler Vermittlung. Mit ihren reichweitenstarken Social-Media-Kanälen erreicht Siegert heute Hunderttausende und wurde 2024 mit dem Grimme-Online-Award ausgezeichnet. Myller bringt ihre Expertise aus der Gedenkstätten- und Politikforschung ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam fragen sie: Wie kann Gedenkarbeit in einer polarisierten Gesellschaft wirken – und was braucht es, damit sie auch die Generationen erreicht, für die Geschichte nicht mehr durch persönliche Begegnungen erfahrbar ist?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter:<a href="https://gesellschaft-kultur-geschichte.de/" target="_blank" rel="noopener"> gesellschaft-kultur-geschichte.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/gedenken-neu-denken-ein-gespraech-mit-susanne-siegert/">&#8220;Gedenken neu denken&#8221; ein Gespräch mit Susanne Siegert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
