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	<title>Gedächtnis und Geschichte Kunst &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Was bleibt? Wessenberg-Galerie Konstanz erkundet Erinnerung und Vergessen in der Kunst</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 15:40:31 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erinnerung ist kein festes Archiv – sie ist selektiv, wandelbar und emotional. Die Städtische <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=Wessenberg-Galerie">Wessenberg-Galerie</a> Konstanz zeigt, wie Künstlerinnen und Künstler des 20. und 21. Jahrhunderts mit diesem flüchtigen Material arbeiten.</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Erinnerung als aktiver Prozess</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Was bleibt, wenn wir uns erinnern – und was verschwindet dabei? Diese scheinbar einfache Frage entfaltet in der Ausstellung „Was bleibt. Erinnern und Vergessen in der Kunst&#8221; in der Städtischen Wessenberg-Galerie Konstanz eine überraschende Tiefe. Denn Erinnerung, so die Prämisse der Schau, ist kein neutrales Archiv. Sie ist selektiv, wandelbar, emotional – geprägt von den Perspektiven derer, die erzählen, und von den gesellschaftlichen Kontexten, in denen Geschichte verhandelt wird. Künstlerinnen und Künstler wissen das. Und sie arbeiten damit.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Zwischen persönlich und kollektiv, zwischen Bewahren und Vergessen</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung versammelt Werke des <a href="https://www.museumsfernsehen.de/?s=20.+und+21.+Jahrhundert">20. und 21. Jahrhunderts</a>, die einen vielstimmigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart eröffnen. Zu sehen sind Arbeiten von Ruth Biller, Hans Breinlinger, Martha Sophie Burkhardt, Dor Guez, Matthias Holländer, Susanne Kiebler und Finja Sander – Positionen, die Erinnerung festhalten, verarbeiten, hinterfragen oder bewusst überschreiben. Dabei bewegen sie sich zwischen persönlichen Erfahrungen und kollektivem Gedächtnis, zwischen dem Drang zu bewahren und der Unvermeidlichkeit des Vergessens.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Vier neue Stimmen: Auftragswerke für die Ausstellung</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Erweitert wird die Schau durch eigens für die Ausstellung geschaffene Werke von vier zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern. Sarah Maria Steuer und Stanislaw Heinzel, Kunst-Stipendiaten der Werner Konrad Siegert Stiftung, sowie Barbara Marie Hofmann und Charlotte English wurden eingeladen, sich mit dem Thema Erinnern auseinanderzusetzen. Ihre neuen Arbeiten eröffnen unterschiedliche künstlerische Zugänge und machen die Vielschichtigkeit von Erinnerung unmittelbar erfahrbar.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Eine Einladung zum Nachdenken</h4>



<p class="wp-block-paragraph">„Was bleibt&#8221; ist keine melancholische Schau über Verlust, sondern eine Einladung, Erinnerung als das zu begreifen, was sie ist: ein aktiver, nie abgeschlossener Prozess des Erzählens, Weglassens und Deutens. Die Wessenberg-Galerie richtet damit den Blick auf etwas, das uns alle betrifft – und das in der Kunst besonders eindringlich sichtbar wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://wessenberg-galerie.de" target="_blank" rel="noopener">wessenberg-galerie.de</a></p>
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