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	<title>Frauen in der Kunstgeschichte &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Frauen in der Kunstgeschichte &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Vortrag von Kirsten Derks: „Michaelina Wautier: Die Künstlerin durch technische Studien entdecken“ (engl.)</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2026 11:18:46 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Künstlerin Michaelina Wautier (ca. 1614–1689) ist nach wie vor eine geheimnisvolle Persönlichkeit!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da es nur wenige Archivunterlagen über ihr Leben gibt, sprechen ihre Gemälde am deutlichsten für sie. Durch die Untersuchung ihrer Werke mittels technischer Analysen können wir mehr über Wautiers künstlerische Praxis und vielleicht sogar über ihre Persönlichkeit erfahren. Diese Untersuchungen bieten Einblicke in ihre Arbeitsweise und die Kreise, in denen sie sich bewegte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Vortrag geht Kirsten Derks auf die Ergebnisse der technischen Untersuchungen ein, die im Vorfeld der Ausstellung „Michaelina Wautier, Malerin“ durchgeführt wurden, die bis zum 22. Februar 2026 im Kunsthistorischen Museum zu sehen ist!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://khm.at" target="_blank" rel="noopener">khm.at</a></p>
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		<title>Pionierin der Minimal Art &#8211; Anne Truitt im K20</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/pionierin-der-minimal-art-anne-truitt-im-k20/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 15:24:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museumsnachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Skulptur 20. Jahrhundert]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lange Zeit wurde die Geschichte des Minimalismus fast ausschließlich durch Männer wie Donald Judd oder Carl Andre erzählt. Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen (K20) in Düsseldorf korrigiert dieses Bild nun mit der ersten umfassenden Europa-Retrospektive von Anne Truitt (1921–2004). Mit 120 Werken aus vier Jahrzehnten wird deutlich: Der Minimalismus war nie nur kalt und industriell – bei Truitt war er maximal emotional.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anne Truitt war eine Pionierin, die bereits 1963 – noch vor Judd – die New Yorker Kunstwelt schockierte. Ihr radikaler Ansatz: Sie nahm das Bild von der Wand und ließ die Farbe als freistehende Skulptur in den Raum treten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Erweckungserlebnis: Von der Figur zur Form</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Truitts künstlerische Transformation begann 1961 mit 40 Jahren. Nach dem Besuch einer Ausstellung zur Farbfeldmalerei im Guggenheim Museum ließ sie die figürliche Plastik hinter sich. Ihr erstes minimalistisches Werk, <em>First</em> (1961), glich einem schlichten weißen Lattenzaun. Es war der Startschuss für eine Karriere, die das Verhältnis von Farbe, Raum und Gefühl neu definierte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Alchemie der Oberfläche: 40 Schichten bis zur Tiefe</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Was Truitts Skulpturen von den industriellen „Specific Objects“ ihrer Kollegen unterscheidet, ist die hingebungsvolle Handarbeit. Ihre monolithischen Stelen aus Mahagoni-Sperrholz wirken wie industrielle Blöcke, sind aber das Ergebnis eines fast meditativen Prozesses:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Präzision:</strong> Jede Skulptur erhielt bis zu 40 handaufgetragene Schichten Acrylfarbe.</li>



<li><strong>Veredelung:</strong> Jede Schicht wurde händisch abgeschliffen, bis die Oberfläche eine Tiefe und Leuchtkraft erreichte, die das Licht förmlich einsaugt.</li>



<li><strong>Leichtigkeit:</strong> Durch kleine, versteckte Füße scheinen die massiven Farbblöcke im Raum zu schweben – Truitt sprach davon, dass sich Farbe und Träger „vermählen“ sollten.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">„Meine Kunst ist maximal“ – Widerstand gegen ein Etikett</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl der einflussreiche Kritiker Clement Greenberg sie bereits 1967 als Wegbereiterin der Minimal Art feierte, wehrte sich Truitt gegen die Einordnung. Während ihre Kollegen jede Referenz zur Außenwelt ablehnten, war Truitts Werk zutiefst persönlich:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Referenzialität:</strong> Ihre Skulpturen tragen sprechende Titel und verarbeiten Erinnerungen an Orte, Menschen oder politische Ereignisse wie die Anschläge vom 11. September (in der Serie <em>Piths</em>).</li>



<li><strong>Weiß-auf-Weiß:</strong> Ihre <em>Arundel Paintings</em> (1975) provozierten durch ihre extreme Reduktion, waren für Truitt jedoch Ausdruck eines Maximums an Bedeutung mit einfachsten Mitteln.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Ein unvollendetes Kapitel der Kunstgeschichte</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Retrospektive im K20 ordnet Truitt nicht nur historisch ein, sondern hinterfragt auch die Mechanismen des patriarchalen Kunstkanons. Warum ist eine Künstlerin, die das Wandbild in die Dreidimensionalität entgrenzte, heute weniger bekannt als ihre männlichen Zeitgenossen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">In einer beschleunigten, digitalen Welt wirkt Truitts Werk heute wie eine Einladung zur Entschleunigung. Ihre Stelen fordern dazu auf, umkreist zu werden, die Perspektive zu wechseln und in der Stille der Farbe eine Übung in Empathie zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.kunstsammlung.de/" target="_blank" rel="noopener">www.kunstsammlung.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/pionierin-der-minimal-art-anne-truitt-im-k20/">Pionierin der Minimal Art &#8211; Anne Truitt im K20</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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		<title>Michaelina Wautier: Eine Barockpionierin im Dialog mit der Antike</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/michaelina-wautier-eine-barockpionierin-im-dialog-mit-der-antike/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 13:31:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kunsthistorisches Museum Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Michaelina Wautier]]></category>
		<category><![CDATA[Römische Antike]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie war eine Ausnahmeerscheinung des Brüsseler Barock und sprengte als Frau die künstlerischen Fesseln ihrer Zeit: Michaelina Wautier (um 1614–1689). Im Rahmen der großen Sonderausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien (KHM) [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/michaelina-wautier-eine-barockpionierin-im-dialog-mit-der-antike/">Michaelina Wautier: Eine Barockpionierin im Dialog mit der Antike</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Sie war eine Ausnahmeerscheinung des Brüsseler Barock und sprengte als Frau die künstlerischen Fesseln ihrer Zeit: <strong>Michaelina Wautier (um 1614–1689)</strong>. Im Rahmen der großen Sonderausstellung im <strong>Kunsthistorischen Museum Wien (KHM)</strong> beleuchtete die Co-Kuratorin <strong>Charlotte Roosen</strong> in einem spannenden Vortrag die tiefen intellektuellen Wurzeln dieser Künstlerin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier der Mitschnitt aus dem Bassano Saal vom 13. November 2025.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Antike als Inspirationsquelle</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl Frauen im 17. Jahrhundert oft auf „kleine“ Sujets wie Stillleben beschränkt waren, wagte sich Wautier an die prestigeträchtige Historienmalerei. Neue Forschungen zeigen, wie intensiv sie sich mit der <strong>römischen Antike</strong> auseinandersetzte:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Der Ganymed Medici:</strong> Wautiers einzige bekannte Zeichnung zeigt diese berühmte Skulptur, die sich damals in Rom befand. Dies wirft die spannende Frage auf: War sie selbst in Italien oder studierte sie Abgüsse in den Sammlungen von Brüssel und Antwerpen?</li>



<li><strong>Der Triumph des Bacchus:</strong> In ihrem monumentalen Hauptwerk wird der Einfluss antiker Formen besonders deutlich. Sie transformierte klassische Vorbilder in eine lebendige, barocke Bildsprache.</li>



<li><strong>Akademische Bildung:</strong> Ihre Werke zeugen von einer Bildung, die weit über das damals für Frauen übliche Maß hinausging und sie auf Augenhöhe mit Größen wie <strong>Peter Paul Rubens</strong> agieren ließ.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Zwischen Brüssel und Rom</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Charlotte Roosen diskutiert in ihrem Beitrag das intellektuelle Umfeld der Malerin. Wautier lebte und arbeitete mit ihrem Bruder Charles zusammen, der ebenfalls Maler war. Der Vortrag untersucht, wie das Geschwisterpaar im Netzwerk der Zeit agierte und inwieweit Michaelina den Austausch mit zeitgenössischen Antiken-Liebehabern suchte, um ihren eigenen, unverwechselbaren Stil zu festigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://khm.at" target="_blank" rel="noopener">khm.at</a></p>
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