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	<title>Dreißigjähriger Krieg &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<title>Dreißigjähriger Krieg &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<item>
		<title>Drei zentrale Originaldokumente aus dem Dreißigjährigen Krieg im Deutschen Historischen Museum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2025 18:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Deutsches Historisches Museum]]></category>
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<p class="wp-block-paragraph">Das Deutsche Historische Museum hat drei herausragende Urkunden aus dem 17. Jahrhundert für seine Sammlung erworben, die tief in die politische und militärische Geschichte des Dreißigjährigen Krieges blicken lassen. Darunter befindet sich das berühmte erste <em>Pilsener Revers</em> vom <strong>12. Januar 1634</strong>, in dem sich <strong>Feldmarschall Christian Freiherr von Ilow</strong> gemeinsam mit 46 weiteren kaiserlichen Regimentsinhabern und Offizieren in einer feierlichen Ergebenheitsadresse und einem Treueschwur hinter Generalissimus <strong>Albrecht von Wallenstein</strong> stellte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ergänzt wird das Ensemble durch zwei weitere bedeutende Dokumente:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>das <strong>zweite Pilsener Revers</strong> vom <strong>20. Februar 1634</strong>: eine von Wallenstein unterzeichnete Urkunde mit einem Treuebekenntnis an <strong>Kaiser Ferdinand II.</strong>, die von 32 Offizieren der kaiserlichen Armee mitunterschrieben wurde.</li>



<li>die <strong>Vota</strong> vom <strong>19. Februar 1634</strong>: ein Protokoll zum zweiten Pilsener Revers mit den Eidesformeln und Unterschriften derselben Offiziere.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Möglich wurde dieser herausragende Ankauf durch die großzügige Unterstützung des <strong>Vereins der Freunde des Deutschen Historischen Museums e. V.</strong>. Die drei Originalmanuskripte sind einzigartige Zeugnisse der politischen Spannungen und Loyalitätskonflikte in der kaiserlichen Armee kurz vor Wallensteins gewaltsamer Entmachtung und Ermordung. Sie werden nun erstmals in öffentlicher Hand bewahrt, restauriert und wissenschaftlich erschlossen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Videoproduktion<strong>:</strong> <em>Pony Factor</em>y</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.dhm.de/" target="_blank" rel="noopener">www.dhm.de</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Lützen 1632 – eine archäologische Spurensuche</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/luetzen-1632-eine-archaeologische-spurensuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2022 20:26:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Landesmuseum für Vorgeschichte Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachsen-Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schlacht von Lützen gilt als eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Am 6./16. November 1632 kämpften kaiserliche Truppen unter der Führung Albrechts von Wallenstein gegen das schwedische Heer unter [&#8230;]</p>
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<iframe title="Lützen 1632 – eine archäologische Spurensuche" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/rUUS8W8pUmo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Schlacht von Lützen gilt als eine der Hauptschlachten des Dreißigjährigen Krieges. Am 6./16. November 1632 kämpften kaiserliche Truppen unter der Führung Albrechts von Wallenstein gegen das schwedische Heer unter der Führung Gustav II. Adolfs. Am Ende der Schlacht waren tausende Männer tot, unter ihnen auch der schwedische König. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von 2006 bis 2011 untersuchten Archäologen des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt das Areal des ehemaligen Schlachtfeldes. Neben über 3000 Metallobjekten, die eindeutig der Schlacht zugeordnet werden konnten, wurde auch ein Massengrab entdeckt. Dieses wurde im November 2011 in zwei Blöcken geborgen und in die Restaurierungswerkstatt des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle (Saale) gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der vorliegende Film stellt die archäologischen Arbeiten sowohl am Schlachtfeld als auch am Massengrab vor und zeigt auf, wie wichtig der noch recht junge Zweig der Schlachtfeldarchäologie für die Erforschung historischer Ereignisse ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Thomas Claus Medienproduktion im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt – Landesmuseum für Vorgeschichte im Rahmen des Archaeofilm-Angebots, 2015. &#8220;Archaeofilm&#8221; ist eine geschützte Wort-Bild-Marke des Landes Sachsen-Anhalt (LDA). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zum Landesmuseum und zu seinen Dauer- und Sonderausstellungen finden Sie unter: <a href="https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&amp;redir_token=QUFFLUhqbHhBR0JrSHN2SzV6QWFCaWdQN1NRUlJ5RXIzUXxBQ3Jtc0tsX09Od2U0RENkOUNpWThSOU5fUXo4WlQwX2FZSFZmaTlkUUhOUlZWcFg1aTQxbW5iVDNUakpoeHI3SnRvMmlZSjlkdUJRUGJSamZ0Q0x3WTRBaUxsWXBIUFpOYmM4OE5iT2hRQTlINDhVXzRSd2p3RQ&amp;q=https%3A%2F%2Fwww.landesmuseum-vorgeschichte.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://www.landesmuseum-vorgeschicht&#8230;</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Buch &amp; Regie: Thomas Claus </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kamera: Martin Bochmann, Marcus Gelhard, Marc Hennicke, David Karbowiak, Alexander Preuss, Arian Rassoul </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ton: Wolfgang Becker, Michael Chudoba, Marcus Eisermann, Gerd Müller, Michael Thäle </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schnitt: Eric Schefter</p>
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		<item>
		<title>Der Dreißigjährige Krieg, eine Videoreihe für junge Besucher*innen</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/der-dreissigjaehrige-krieg-eine-videoreihe-fuer-junge-besucherinnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 10:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Universalmuseum Joanneum]]></category>
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		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine 7teilige Serie über den Dreißigjährigen Krieg. Diese Reihe wurde speziell für junge Besucher*innen im Rahmen der Aktion eggenberg4school produziert. 1/7: „Hans Ulrich &#38; die Fortuna &#8211; Die Anfänge des [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Eine 7teilige Serie über den Dreißigjährigen Krieg. Diese Reihe wurde speziell für junge Besucher*innen im Rahmen der Aktion eggenberg4school produziert.</p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>1/7: „Hans Ulrich &amp; die Fortuna &#8211; Die Anfänge des Dreißigjährigen Krieges“ </strong><br>Während der Dreißigjährige Krieg ab 1618 Europa in blutiges Chaos stürzt, schafft es der steirische Adelige Hans Ulrich von Eggenberg zum wichtigsten Berater und Vertrauten Kaiser Ferdinands II. aufzugsteigen. Er packt die Gelegenheit am Schopf und wird in einer Zeit vieler Verlierer zum Gewinner.</li><li><strong>2/7 „Lieber über ein Wüste herrschen &#8211; Die Steiermark &amp; die Gegenreformation“</strong><br>Ab 1517 stritten Katholiken und Protestanten um den wahren Glauben. Versuche, eine friedliche Koexistenz beider Konfessionen zu gewährleisten, waren nie von langer Dauer und führten zu bewaffneten Konflikten. Ab 1600 ließ der junge Habsburger Erzherzog Ferdinand die protestantische Steiermark zum Teil brutal rekatholisieren. Tausende lutherische Untertanen mussten in protestantische Gebiete des Heiligen Römischen Reiches auswandern. Sein wichtigster Berater und Unterstützer: Hans Ulrich von Eggenberg.</li><li><strong>3/7 „Kein Krieg ohne Geld &#8211; „Kipper und Wipper“, Kriegsgewinnler“</strong><br>Nach der Schlacht am Weißen Berg 1620 brach der böhmische Aufstand schnell zusammen. Zahlreiche böhmische Adelige wurden hingerichtet, ihre Ländereien an kaisertreue, katholische Adelsfamilien vergeben. Aus ihnen setzte sich das „Prager Münzkonsortium“ zusammen, die mit den Methoden der berüchtigten „Kipper und Wipper“ minderwertiges Geld prägen ließen und sich damit auf Kosten der Bevölkerung unendlich bereicherten. In dieser Zeit wurde Hans Ulrich zum wichtigsten Mann am Wiener Kaiserhof. Schloss Eggenberg zeugt von seiner Macht und seinem fürstlichen Vermögen.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.museum-joanneum.at" target="_blank" rel="noopener">www.museum-joanneum.at</a></p>
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		<item>
		<title>Bellum et Artes &#8211; Grußworte zur Ausstellung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/bellum-et-artes-grussworte-zur-ausstellung-der-staatlichen-kunstsammlungen-dresden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2021 11:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Staatliche Kunstsammlungen Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gruß aus Prag Gruß aus Stockholm Gruß aus Mantua Gruß aus Brüssel Der Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte, gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Gruß aus Prag</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Gruß aus Stockholm</p>



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<p class="wp-block-paragraph">Gruß aus Mantua</p>



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<iframe loading="lazy" title="BELLUM ET ARTES - Gruß aus Brüssel" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/oweH0A0wrx0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">Gruß aus Brüssel</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte, gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod und Seuchen führten zu großem Leid und wirtschaftlicher Not, doch die Kunstproduktion kam auch während des jahrzehntelangen Ringens um religiösen Einfluss und politische Vormacht in Europa nicht zum Erliegen. Kunstwerke erfüllten weiterhin wichtige Funktionen: Sie dienten der Repräsentation von Macht, dem diplomatischen Austausch von Geschenken, der Dokumentation von Kriegshandlungen oder der Mahnung zum Frieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://gruenes-gewoelbe.skd.museum/ausstellungen/bellum-et-artes/" target="_blank" rel="noopener">gruenes-gewoelbe.skd.museum</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>BELLUM ET ARTES. Sachsen und Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg (Playliste)</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/bellum-et-artes-sachsen-und-mitteleuropa-im-dreissigjaehrigen-krieg-playliste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Staatliche Kunstsammlungen Dresden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte, gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod und Seuchen führten zu großem Leid und wirtschaftlicher Not, doch die Kunstproduktion [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/bellum-et-artes-sachsen-und-mitteleuropa-im-dreissigjaehrigen-krieg-playliste/">BELLUM ET ARTES. Sachsen und Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg (Playliste)</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte, gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod und Seuchen führten zu großem Leid und wirtschaftlicher Not, doch die Kunstproduktion kam auch während des jahrzehntelangen Ringens um religiösen Einfluss und politische Vormacht in Europa nicht zum Erliegen. Kunstwerke erfüllten weiterhin wichtige Funktionen: Sie dienten der Repräsentation von Macht, dem diplomatischen Austausch von Geschenken, der Dokumentation von Kriegshandlungen oder der Mahnung zum Frieden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die hohe Wertschätzung der Kunst auch und gerade in Krisenzeiten machte sie zu einem begehrten Beutegut. In gezielten Plünderungsaktionen eigneten sich die Sieger ganze Sammlungen an. Weitergereicht von Hand zu Hand gelangten die Beutestücke auf mitunter abenteuerlichen Wegen quer durch Europa bis an ihre endgültigen Aufbewahrungsorte. Heute gehören sie zu den Hauptwerken internationaler Museen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Bellum&#8230;</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Konflikt nahm mit dem Prager Fenstersturz 1618 seinen Lauf, in der Schlacht am Weißen Berg bei Prag 1620 eskalierte er zum europäischen Krieg und fand schließlich 1648 mit dem Friedensvertrag von Münster und Osnabrück sein lang ersehntes Ende. Originale Feldwaffen aus dieser Zeit haben sich nur selten erhalten. Eine exklusive Auswahl an authentischen Waffen, darunter Feldharnische, Pistolen, Schwerter und ein Feldgeschütz, demonstriert die damalige Kampfpraxis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch während des Krieges war die Arbeit von Künstlern gefragt. So ging es etwa den siegreichen Parteien darum, die gewonnenen Schlachten für die Nachwelt festzuhalten. Welche künstlerischen Methoden dabei entwickelt wurden, um die Schlachtenverläufe anschaulich darzustellen, lässt sich an Gemälden und Kupferstichen im Detail studieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kein Krieg vor dem 20. Jahrhundert brachte höhere Verluste an Menschenleben und weitreichendere Verwüstungen mit sich als der Dreißigjährige Krieg: Ländliche Gebiete wurden entvölkert, Dörfer verschwanden für immer von der Landkarte, und Städte, wie etwa Magdeburg 1631, erlitten schwerste Zerstörungen. Eine ganze Generation kannte nichts anderes als den Krieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So wurden auch die Schrecken des Krieges zu einem Thema der Kunst. Neben eindringlichen Darstellungen von Plünderungen und gewaltsamen Übergriffen vermitteln Hörstationen mit authentischen Zeitzeugenberichten einen lebendigen Eindruck vom Schicksal der Bevölkerung. Die Künstler nutzten die Sprache der Bilder auch für eindringliche Friedensappelle und formulierten – wie etwa Peter Paul Rubens – in ihren Werken klare politische Botschaften.</p>



<h2 class="wp-block-heading">…et Artes</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In wechselnden Allianzen stritten die kriegführenden Parteien um Glaube und Macht in Europa. In einem aber waren sich Gegner wie Bündnispartner einig: Sie schätzten die Kunst und wussten sie für ihre Interessen zu nutzen. Kunstwerke dienten nicht nur der Demonstration von Macht und Herrschaftsansprüchen, mit dem Austausch kostbarer Geschenke ließen sich auch gezielt politische Ziele verfolgen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der hohe Prestigewert</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der hohe Prestigewert machte die Kunst zum Objekt der Begierde. Legitimiert durch die damalige Rechtsauffassung gingen die siegreichen Eroberer vielerorts auf Beutezug. Die wohl spektakulärste Plünderung ereignete sich 1648, als schwedische Truppen die Prager Kleinseite einnahmen und unzählige Wagenladungen mit Gemälden, Skulpturen und Schatzkunststücken insbesondere aus den ehemaligen Kunstsammlungen Kaiser Rudolfs II. nach Stockholm verschifften.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt eine Auswahl hochkarätiger Beutestücke aus unterschiedlichen fürstlichen Sammlungen und geht Fragen nach der Bedeutung des Kulturtransfers nach. In interaktiven Medienstationen lassen sich die Wege erbeuteter Kunstwerke bis an ihre heutigen Aufbewahrungsorte nachverfolgen und auch die bewegten Schicksale der Künstler während des Dreißigjährigen Krieges anschaulich erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://gruenes-gewoelbe.skd.museum/ausstellungen/bellum-et-artes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Staatliche Kunstsammlungen Dresden</a></p>
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		<item>
		<title>Bellum et Artes: Ausstellungseröffnung  und Interviews auf dem grünen Sofa (Playliste)</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/bellum-et-artes-ausstellungseroeffnung-und-interviews-auf-dem-gruenen-sofa-playliste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2021 05:25:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ausstellung zeigt eine Auswahl hochkarätiger Beutestücke aus unterschiedlichen fürstlichen Sammlungen und geht Fragen nach der Bedeutung des Kulturtransfers nach. In interaktiven Medienstationen lassen sich die Wege erbeuteter Kunstwerke bis [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Die Ausstellung zeigt eine Auswahl hochkarätiger Beutestücke aus unterschiedlichen fürstlichen Sammlungen und geht Fragen nach der Bedeutung des Kulturtransfers nach. In interaktiven Medienstationen lassen sich die Wege erbeuteter Kunstwerke bis an ihre heutigen Aufbewahrungsorte nachverfolgen und auch die bewegten Schicksale der Künstler während des Dreißigjährigen Krieges anschaulich erfassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Interview auf dem Grünen Sofa mit Susanne Jaeger, Agnieszka Gąsior, J.Fajt und Marius Winzeler</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Interview auf dem Grünen Sofa mit Theda Jürjens und Hagen Engicht</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Interview auf dem Grünen Sofa mit Claudia Brink und Dirk Syndram</strong></p>



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		<title>&#8220;Bellum et Artes&#8221;  im Grünen Gewölbe Dresden &#124; Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/bellum-et-artes-im-gruenen-gewoelbe-dresden-pressekonferenz-zur-ausstellungseroeffnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jul 2021 07:18:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>er Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte, gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod und Seuchen führten zu großem Leid und wirtschaftlicher Not, doch die Kunstproduktion [&#8230;]</p>
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<iframe loading="lazy" title="Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung &quot;Bellum et Artes&quot;, 07.07.202" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/gP5dDWz73x8?start=14&#038;feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph">er Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte, gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod und Seuchen führten zu großem Leid und wirtschaftlicher Not, doch die Kunstproduktion kam auch während des jahrzehntelangen Ringens um religiösen Einfluss und politische Vormacht in Europa nicht zum Erliegen. Kunstwerke erfüllten weiterhin wichtige Funktionen: Sie dienten der Repräsentation von Macht, dem diplomatischen Austausch von Geschenken, der Dokumentation von Kriegshandlungen oder der Mahnung zum Frieden.</p>



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		<title>Bellum et Artes &#8211; Sachsen und Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 07:14:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte, gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod und Seuchen führten zu großem Leid und wirtschaftlicher Not, doch die Kunstproduktion [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/bellum-et-artes-sachsen-und-mitteleuropa-im-dreissigjaehrigen-krieg/">Bellum et Artes &#8211; Sachsen und Mitteleuropa im Dreißigjährigen Krieg</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Der Krieg, der Mitteleuropa von 1618 bis 1648 erschütterte, gehört zu den Traumata der europäischen Geschichte. Hunger, Tod und Seuchen führten zu großem Leid und wirtschaftlicher Not, doch die Kunstproduktion kam auch während des jahrzehntelangen Ringens um religiösen Einfluss und politische Vormacht in Europa nicht zum Erliegen. Kunstwerke erfüllten weiterhin wichtige Funktionen: Sie dienten der Repräsentation von Macht, dem diplomatischen Austausch von Geschenken, der Dokumentation von Kriegshandlungen oder der Mahnung zum Frieden.</p>



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		<title>Mahnmal gegen den Krieg &#8211; Das Massengrab der Schlacht bei Lützen, 1632</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/mahnmal-gegen-den-krieg-das-massengrab-der-schlacht-bei-luetzen-1632/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Oct 2018 07:37:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Naturhistorisches Museum Wien]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg. Auf den Spuren einer Evolution]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Univ.-Prof. Dr. Harald Meller, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt zum Mahnmal &#8221; Massengrab der Schlacht bei Lützen&#8221;. Die Ausstellung, eine Kooperation mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle an der Saale, präsentiert eine [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/EyiKfbn5ulk?rel=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
Univ.-Prof. <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Meller" target="_blank" rel="noopener">Dr. Harald Meller</a>, Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt zum Mahnmal &#8221; Massengrab der Schlacht bei Lützen&#8221;.</p>
<p>Die Ausstellung, eine Kooperation mit dem Landesmuseum für Vorgeschichte Halle an der Saale, präsentiert eine archäologische Spurensuche, die über 7000 Jahre zurückreicht – zu den ältesten Nachweisen von kriegerischen Auseinandersetzungen.<br />
Beim Menschen greifen biologische und kulturelle Evolution stark ineinander. Ironischerweise bringt die schöpferische Kraft, die aus dieser Verbindung entsteht, auch tödliche Waffen hervor. Die Entwicklung vom Werkzeug zur Waffe, vom Zweikampf zum Massenmord, vom mythischen „Helden“ zum namenlosen Soldaten, der als „Kanonenfutter“ dient, ist zentrales Thema der Ausstellung.</p>
<p>Dabei geht die Ausstellung anhand von historischen Belegen zahlreichen grundsätzlichen Fragen nach: Was ist Aggression? Seit wann gibt es Krieg in der Menschheitsgeschichte? Ist Krieg unausweichlich, weil menschlich? Seit wann gibt es organisierten Krieg mit eigens für Kriegszwecke entwickelten Waffen aus Metall? Seit wann führen Eliten anonyme Soldaten in die Schlacht? </p>
<p>Zentrales Ausstellungsobjekt und Mahnmal des Krieges ist ein Massengrab aus dem Dreißigjährigen Krieg, das in einem Block geborgen und konserviert wurde. Wissenschafter und Wissenschafterinnen haben die 47 Toten mit modernsten Techniken untersucht und Einzelschicksale sowie Todesursachen so detailliert wie möglich rekonstruiert. Auf diese Weise gelang es, den namenlosen Toten einen Teil ihrer Biografie zurückzugeben.</p>
<p>Auch in Österreich haben archäologische und anthropologische Forschungen wichtige Erkenntnisse über Kriegsführung und die Folgen von Kriegen von der Ur- und Frühgeschichte bis in die Neuzeit geliefert. So wurden die Skelette jener Soldaten, die 1809 im napoleonischen Krieg auf den Schlachtfeldern von Asparn und Deutsch Wagram getötet wurden, mit forensisch-anthropologischen Methoden untersucht. An den Knochen lässt sich viel über das Schicksal einzelner an der Schlacht beteiligter Menschen ablesen.</p>
<p>Wie nachhaltig und zerstörerisch sich Krieg auch auf viele Überlebende auswirkt, lässt sich unter anderem an „zivilen“ Objekten aus der Nachkriegszeit dokumentieren. Am Ende der Ausstellung erinnern Prothesen, die den verwundeten Soldaten das Leben erleichtern sollten und heute Bestandteil der anatomischen Sammlung des NHM Wien sind, an das Ende des Ersten Weltkriegs 1918.</p>
<p>Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 (100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und 400 Jahre nach Beginn des Dreißigjährigen Krieges).</p>
<p>Mehr unter <a href="http://www.nhm-wien.ac.at/krieg" target="_blank" rel="noopener">www.nhm-wien.ac.at/krieg</a></p>
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