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	<title>Digitale Erinnerungskultur &#8211; museumsfernsehen</title>
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	<description>Das Portal für Videos deutschsprachiger Museen</description>
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	<title>Digitale Erinnerungskultur &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>KI erschließt Erinnerungsberichte von KZ-Häftlingen in der Gedenkstätte Neuengamme</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2026 08:24:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Über 2200 unpublizierte Erinnerungsberichte ehemaliger KZ-Häftlinge – bislang schwer zugänglich, nun per KI durchsuchbar. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme zeigt, wie digitale Technologie verantwortungsvoll in den Dienst der Erinnerungsarbeit gestellt werden kann. [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über 2200 unpublizierte Erinnerungsberichte ehemaliger KZ-Häftlinge – bislang schwer zugänglich, nun per KI durchsuchbar. Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme zeigt, wie digitale Technologie verantwortungsvoll in den Dienst der Erinnerungsarbeit gestellt werden kann.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <a href="https://www.kz-gedenkstaette-neuengamme.de" target="_blank" rel="noopener">KZ-Gedenkstätte Neuengamme </a>bewahrt eine der bedeutendsten Quellensammlungen zur Geschichte des Konzentrationslagers: über 2200 unpublizierte Erinnerungsberichte ehemaliger Häftlinge, handgeschrieben oder getippt, jahrzehntelang nur mit großem Aufwand nutzbar. Das ändert sich nun grundlegend. In Zusammenarbeit mit dem Hamburger Unternehmen <a href="https://www.hauptsache.net/" target="_blank" rel="noopener">hauptsache.net </a>hat das Archiv der Gedenkstätte ein KI-Portal entwickelt, das die Forschungsarbeit mit diesem einzigartigen Bestand erheblich erleichtert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Berichte wurden digitalisiert, Handschriften automatisch transkribiert. Neben einer Volltextsuche und einer klassischen Schlagwortsuche ermöglicht das Portal erstmals eine semantische Suche: Forschende können ihr Thema in eigenen Worten beschreiben – und erhalten daraufhin eine individuell zugeschnittene Auswahl passender Quellen. Die Suche ist damit nicht länger auf eine feste Liste von Begriffen begrenzt, sondern folgt dem tatsächlichen Erkenntnisinteresse der Nutzenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Werkzeug, kein Ersatz für kritisches Denken</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verantwortlichen betonen dabei ausdrücklich die Grenzen des Systems. „Wir zeigen, wie Künstliche Intelligenz sinnvoll als Werkzeug für die Archivarbeit eingesetzt werden kann – ohne dass dabei der kritische Verstand zurücktritt&#8221;, sagt PD Dr. Karsten Uhl, Leiter der Abteilung Dokumentation und Forschung. „Die Auswertung und Einordnung bleiben beim Menschen. Quellenkritik bleibt zentral für die Analyse der Texte.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander Bernhardt, Geschäftsführer von hauptsache.net, beschreibt die eigentliche Herausforderung des Projekts: „Archive zu digitalisieren ist Standard. Historische Akten so aufzubereiten, dass Menschen wirklich mit ihnen arbeiten können – das war die eigentliche Aufgabe.&#8221;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die KZ-Gedenkstätte Neuengamme ist ein Lernort von internationaler Bedeutung. Am historischen Ort des größten Konzentrationslagers Nordwestdeutschlands erinnert sie an das Leid von über 100.000 Menschen, die vor und während des Zweiten Weltkriegs hierher verschleppt wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.gedenkstaetten-hamburg.de/de/" target="_blank" rel="noopener">www.gedenkstaetten-hamburg.de</a></p>
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		<title>Jüdisches Museum Berlin auf TikTok</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/juedisches-museum-berlin-auf-tiktok/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2026 19:59:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Museumsnachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Rosa Jellinek]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Tanz-Challenges und Lip-Sync-Videos findet man jetzt auch verlässliche jüdische Perspektiven: Seit November 2025 mischt das Jüdische Museum Berlin (JMB) auf TikTok mit. Das Ziel? Die 18- bis 24-Jährigen dort [&#8230;]</p>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zwischen Tanz-Challenges und Lip-Sync-Videos findet man jetzt auch verlässliche jüdische Perspektiven: Seit November 2025 mischt das Jüdische Museum Berlin (JMB) auf TikTok mit. Das Ziel? Die 18- bis 24-Jährigen dort abholen, wo sie sich ohnehin informieren – und dem wachsenden Antisemitismus im Netz mit Fakten, Charme und echtem Leben begegnen.</strong></p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.tiktok.com/@juedischesmuseumberlin" target="_blank" rel="noopener"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="678" src="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-1024x678.jpg" alt="" class="wp-image-114217" style="aspect-ratio:1.511050622799491;width:447px;height:auto" srcset="https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-1024x678.jpg 1024w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-300x199.jpg 300w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-768x508.jpg 768w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-1536x1017.jpg 1536w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-76x50.jpg 76w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-123x82.jpg 123w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-83x55.jpg 83w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-125x83.jpg 125w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK-1320x874.jpg 1320w, https://www.museumsfernsehen.de/wp-content/uploads/2026/04/JMB_TIKTOK.jpg 1644w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Screenshot | https://www.tiktok.com/@juedischesmuseumberlin</figcaption></figure>
</div>


<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es um weit mehr als Geschichtsunterricht im Hochformat. Das JMB zeigt jüdische Kultur in Deutschland als das, was sie ist: ein lebendiger, integraler und verdammt vielfältiger Teil unserer Gesellschaft.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Mehr als nur Geschichte: Jüdischer Alltag im 60-Sekunden-Takt</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kanal bricht mit der Erwartungshaltung, jüdisches Leben ausschließlich durch die Linse der Verfolgung zu betrachten. Stattdessen setzt das Team auf eine bunte Mischung aus Archiv-Schätzen und Alltagsfragen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Die Sammlung spricht:</strong> Persönliche Briefe, Fotos und Familiengeschichten aus dem JMB-Archiv werden zu digitalen Biografien.</li>



<li><strong>Jewish 101:</strong> Erklärstücke zu Feiertagen und Traditionen – verständlich, ohne oberlehrerhaft zu wirken.</li>



<li><strong>Behind the Scenes:</strong> Was passiert eigentlich im Depot eines Museums? Exklusive Einblicke hinter die Kulissen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Zwischen Algorithmus und Hate Speech</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Dass TikTok kein einfaches Pflaster für jüdische Stimmen ist, verschweigt das Museum nicht. Host <strong>Rosa Jellinek</strong> und Expertinnen wie die Grimme-Preisträgerin <strong>Susanne Siegert</strong> (@keine.erinnerungskultur) thematisieren offen die Herausforderungen:</p>



<ol start="1" class="wp-block-list">
<li><strong>Gegenrede:</strong> Fundiertes Entgegentreten gegen Verschwörungsmythen und KI-generierte Falschinformationen.</li>



<li><strong>Sichtbarkeit:</strong> Trotz schwieriger Algorithmen präsent bleiben, um kein Vakuum für Extremisten zu lassen.</li>



<li><strong>Dialog:</strong> Aktive Interaktion mit der Community durch Reaktionen auf Kommentare und Diskussionsimpulse.</li>
</ol>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Gerade das Thema Holocaust-Gedenken ist auf TikTok auch geprägt von Falschinformation, KI-Darstellungen und antisemitischen Verschwörungsmythen – umso wichtiger, dass offizielle Institutionen dort präsent sind und mit ihrer Expertise ein Gegenangebot schaffen, dem Nutzer*innen vertrauen können““ — <em>Susanne Siegert</em>, @keine.erinnerungskultur</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://www.jmberlin.de" target="_blank" rel="noopener">www.jmberlin.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de/juedisches-museum-berlin-auf-tiktok/">Jüdisches Museum Berlin auf TikTok</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.museumsfernsehen.de">museumsfernsehen</a>.</p>
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