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	<title>Claudia Christoffel &#8211; museumsfernsehen</title>
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		<title>Eröffnungsrede zur Ausstellung material girls V im Overbeck-Museum</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 14:08:47 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was geschieht, wenn nicht allein die künstlerische Idee, sondern das Material selbst in den Mittelpunkt rückt? Die Sonderausstellung „material girls V“ im Overbeck-Museum bringt sieben zeitgenössische Künstlerinnen mit Fritz und Hermine Overbeck in einen Dialog. Zur Eröffnung am 6. September 2026 sprach Museumsleiterin Dr. Katja Pourshirazi über die sinnliche und philosophische Dimension des Materials in der Kunst.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine künstlerische Arbeit beginnt mit einer Idee – doch sichtbar und erfahrbar wird sie erst durch ihre materielle Gestalt. Oberflächen, Texturen, Gewicht und Dichte bestimmen wesentlich mit, wie ein Werk wahrgenommen wird. Genau an diesem Verhältnis zwischen Idee und Stoff setzt die Künstlerinnengruppe <strong>„material girls“</strong> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der fünften Ausgabe ihres Ausstellungsprojekts beschäftigen sich <strong><a href="https://ulrike-brockmann-art.de" target="_blank" rel="noopener">Ulrike Brockmann</a>, <a href="https://www.museumsfernsehen.de/tag/claudia-christoffel/">Claudia Christoffel</a>, <a href="https://www.christinehuizenga.de" target="_blank" rel="noopener">Christine Huizenga</a>, <a href="https://www.edeltraut-rath.de" target="_blank" rel="noopener">Edeltraut Rath</a>, <a href="https://sabschell-siegel.de" target="_blank" rel="noopener">Sabine Schellhorn</a>, <a href="https://www.ute-seifert.de" target="_blank" rel="noopener">Ute Seifert </a>und <a href="https://elfinacar.com" target="_blank" rel="noopener">Elfin Açar</a></strong> mit dem ästhetischen Potenzial unterschiedlichster Materialien. Gemeinsam ist ihnen die Auseinandersetzung mit dem Physischen, wobei jede Künstlerin einen eigenen Zugang entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrer Eröffnungsrede zur Sonderausstellung „material girls V“ am 6. September hob Museumsleiterin <strong>Dr. Katja Pourshirazi</strong> diese besondere Qualität hervor. Material sei nicht lediglich das Mittel, mit dem eine künstlerische Idee umgesetzt werde. Seine Beschaffenheit, Textur und Dichte eröffne vielmehr eine eigene ästhetische Dimension. Die sinnliche Anziehungskraft des Stofflichen könne dabei bis in philosophische Fragestellungen hineinreichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zeitgenössische Antworten auf Fritz und Hermine Overbeck</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Ausstellung im Overbeck-Museum haben sich die sieben Künstlerinnen unmittelbar mit Themen und Motiven von <strong><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hermine_Overbeck-Rohte" target="_blank" rel="noopener">Fritz und Hermine Overbeck</a></strong> auseinandergesetzt. Dadurch unterscheidet sich „material girls V“ von einer reinen Präsentation zeitgenössischer Positionen: Die neuen Arbeiten reagieren auf die Kunst und Gedankenwelt des Worpsweder Malerpaares.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Gegenüberstellung treffen unterschiedliche Zeiten und künstlerische Vorstellungen aufeinander. Die klassische Worpsweder Malerei begegnet zeitgenössischen Arbeiten, in denen Material und dessen Eigenschaften eine zentrale Rolle spielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei entsteht kein Versuch, die historischen Werke fortzuschreiben oder zu imitieren. Vielmehr eröffnet die Ausstellung einen Dialog über zeitliche und ästhetische Grenzen hinweg. Motive und Themen der Overbecks werden aufgegriffen, verändert und mit heutigen künstlerischen Mitteln neu befragt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die sinnliche Seite der Kunst</h3>



<p class="wp-block-paragraph">„material girls V“ lenkt damit die Aufmerksamkeit auf eine Eigenschaft von Kunst, die beim Betrachten leicht hinter Motiv, Interpretation und kunsthistorischer Einordnung zurücktritt: ihre konkrete Körperlichkeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Material besitzt Widerstand, Gewicht und Struktur. Es kann glatt oder rau, fragil oder massiv, vertraut oder irritierend wirken. Die Beschäftigung damit führt zwangsläufig zur unmittelbaren Wahrnehmung eines Kunstwerks zurück – und zu der Frage, wie stark das verwendete Material selbst dessen Bedeutung beeinflusst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade im Overbeck-Museum gewinnt dieser Ansatz eine zusätzliche Ebene. Die Begegnung zwischen historischen Gemälden und zeitgenössischen Arbeiten macht sichtbar, dass Kunst nicht nur durch Ideen, Motive und Geschichten miteinander verbunden werden kann. Auch der Umgang mit Material kann Ausgangspunkt eines Dialogs zwischen Generationen sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „material girls V“ wird das Museum so zu einem Ort der Begegnung zwischen Worpsweder Kunstgeschichte und Gegenwart – und zwischen dem gedanklichen Konzept eines Kunstwerks und seiner ganz konkreten stofflichen Präsenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter: <a href="https://overbeck-museum.de" target="_blank" rel="noopener">hoverbeck-museum.de</a></p>
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		<title>GUTE AUSSICHTEN DELUXE &#8211; Deichtorhallen Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 19:34:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Josefine Raab, Gründerin von gute aussichten, spricht über das Ausstellungskonzept von GUTE AUSSICHTEN DELUXE, das 25 neue, herausragende Positionen aus dem Kreis der GUTE AUSSICHTEN-Preisträger der Jahre 2004 bis 2015 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/85lLzVsqsgE?rel=0&amp;showinfo=0" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Josefine Raab, Gründerin von gute aussichten, spricht über das Ausstellungskonzept von GUTE AUSSICHTEN DELUXE, das 25 neue, herausragende Positionen aus dem Kreis der GUTE AUSSICHTEN-Preisträger der Jahre 2004 bis 2015 präsentiert. </p>
<p>Die Ausstellung GUTE AUSSICHTEN DELUXE − JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE NACH DER DÜSSELDORFER SCHULE resultiert aus der 13jährigen Arbeit für das Nachwuchsförderungs-Projekt GUTE AUSSICHTEN − JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE, das seit 2004 für seine inzwischen 122 Preisträger weltweit über 150 Ausstellungen organisiert hat.</p>
<p>GUTE AUSSICHTEN DELUXE präsentiert 25 neue, herausragende Positionen aus dem Kreis der GUTE AUSSICHTEN-Preisträger der Jahre 2004 bis 2015, deren künstlerisches Schaffen sich in dieser Zeit kontinuierlich weiterentwickelt hat. Die Positionen, die GUTE AUSSICHTEN DELUXE vorstellt, sprengen vielfach die Grenzen, die dem Medium Fotografie auferlegt scheinen.</p>
<p>Die Ausstellung spiegelt den Fortbestand und Wandel des Mediums Fotografie in all seinen Facetten und bietet einen einzigartigen Überblick über eine Generation von jungen Fotografen, die das Primat der Düsseldorfer Schule hinter sich gelassen hat und sich visuell klar in der Gegenwart verortet. So hat sich die zeitgenössische Fotografie vom reinen Abbild längst verabschiedet. Die durch die Düsseldorfer Schule postulierte Objektivität des Bildes ist − trotz oder gerade wegen der anhaltenden Bilderflut auf allen medialen Kanälen − dahin. </p>
<p><strong>Teaser</strong></p>
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<p>Gesucht und untersucht wird von den jungen Talenten, welche Rolle die Fotografie im medialen Kanon der Bilder spielt und welche neuen Ausdrucks- und Erscheinungsformen man ihr entlocken kann. Ausgehend von den Rändern der etablierten Fotografie erweitert sich so das zeitgenössische Bild in aktuelle mediale Ausdrucksformen. Die jungen Lichtbildner nutzen dafür alle Mittel der digitalen und analogen Bilderzeugung und -umsetzung, bedienen sich unterschiedlicher medialer Strategien ebenso selbstverständlich, wie sie mit Bewegtbildern, Sound und der Malerei hantieren oder sich mit ihren Werken installativ in den Raum bewegen.</p>
<p>Mit aktuellen Werken der Preisträger Nadja Bournonville, Georg Brückmann, Claudia Christoffel, Monika Czosnowska, Felix Dobbert, Sonja Kälberer, Katrin Kamrau, Alwin Lay, Kolja Linowitzki, Tamara Lorenz, Marian Luft, Sara-Lena Maierhofer, Thomas Neumann, Nicolai Rapp, Jewgeni Roppel, Rebecca Sampson, Helena Schätzle, Luise Schröder, Stefanie Schroeder, Sarah Straßmann, Stephan Tillmans, Markus Uhr, Anna Simone Wallinger, Christina Werner und Maja Wirkus.</p>
<p>GUTE AUSSICHTEN DELUXE JUNGE DEUTSCHE FOTOGRAFIE NACH DER DÜSSELDORFER SCHULE<br />
Bis 21. Mai 2018 Haus der Photographie/Deichtorhallen Hamburg </p>
<p>Mehr unter: <a href="https://deichtorhallen.de" rel="noopener noreferrer" target="_blank">Deichtorhallen Hamburg</a></p>
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