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		<title>Bernini, der Papst und der Tod</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2021 19:22:36 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Der große Bildhauer und Architekt Gian Lorenzo Bernini (1598–1680) prägte mit seinen Gebäuden und Brunnenanlagen das Erscheinungsbild der Stadt Rom nachhaltig. Eines seiner Kunstwerke galt bisher als verschollen, wurde nun aber in der Skulpturensammlung wiederentdeckt – ein aufregender Fund mit einer faszinierenden Geschichte. Bei dem ungewöhnlichen Meisterwerk handelt es sich um einen äußerst eindrucksvollen, lebensgroßen Totenkopf aus weißem Carrara-Marmor. Er ist so realistisch gestaltet, dass man ihn fast für einen echten menschlichen Schädel halten könnte. Dieser Totenkopf wurde von Alexander VII., sofort nach seiner Wahl zum Papst 1655 bei Bernini bestellt, und lag fortan bei ihm auf dem Schreibtisch, um ihn an die Fragilität der menschlichen Existenz zu erinnern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr erfahren: <a href="https://www.youtube.com/redirect?event=video_description&amp;redir_token=QUFFLUhqbmtiT082T3NCRGdnM3NBdkR2OHgtQjB3Q1lwd3xBQ3Jtc0tud2YxeHVsbU1rY0FDZV96QkNjZVV2SlRsTC0waWxJLXl3Q1htNGFBWE1qUVZpdXg4UFFxaUNJRnA0Qk9PRm5nTHRlRXFLVVJydUUzSk95ZHY0R2pLNTR0N0RIT0lnVmRrZWJvem40RExwUFdjYTdTRQ&amp;q=https%3A%2F%2Fgemaeldegalerie.skd.museum%2Fausstellungen%2Fbernini-der-papst-und-der-tod" rel="noreferrer noopener" target="_blank">https://gemaeldegalerie.skd.museum/au&#8230;</a></p>
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		<title>Pressekonferenz „Bernini, der Papst und der Tod“</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2021 19:15:10 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Der große Bildhauer und Architekt Gian Lorenzo Bernini (1598–1680) prägte mit seinen Gebäuden und Brunnenanlagen das Erscheinungsbild der Stadt Rom nachhaltig. Seine berühmten Skulpturen wurden zum Inbegriff des Barock. Im Laufe seines Lebens arbeitete Bernini für acht Päpste, besonders eng war seine Verbindung jedoch zu Alexander VII. Chigi. Für ihn schuf er nicht nur die Kolonnaden des Petersplatzes oder sein monumentales Grabmal, sondern auch sehr intime Kunstwerke. Eines davon galt bisher als verschollen, wurde nun aber in der Skulpturensammlung wiederentdeckt – ein aufregender Fund mit einer faszinierenden Geschichte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei dem ungewöhnlichen Meisterwerk handelt es sich um einen äußerst eindrucksvollen, lebensgroßen Totenkopf aus weißem Carrara-Marmor. Er ist so realistisch gestaltet, dass man ihn fast für einen echten menschlichen Schädel halten könnte. Dieser Totenkopf wurde von Alexander VII., sofort nach seiner Wahl zum Papst 1655 bei Bernini bestellt, und lag fortan bei ihm auf dem Schreibtisch, um ihn an die Fragilität der menschlichen Existenz zu erinnern. Nach dem Tod Alexanders VII. ging der Schädel in den Besitz seines Neffen über, der ein bedeutender Antikensammler war. 1728 wurde diese Sammlung, die im Besitz der Familie Chigi geblieben war, für August den Starken gekauft. Auf diesem Wege kamen 164 antike Skulpturen und vier zeitgenössische Werke nach Dresden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eines dieser „modernen“ Werke wurde in der dem Kauf vorangehenden Korrespondenz als „Una celebre testa di Morto, opera del Cav[alie]r Bernini“ („Ein berühmter Totenkopf, Werk des Ritters Bernini“) bezeichnet. Dank sorgfältiger Recherchen kann nun bewiesen werden, dass es dieser „berühmte Totenkopf“ war, der 1728 nach Dresden kam, und dass er tatsächlich eine Schöpfung von Bernini ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im 17. Jahrhundert war plötzliches und oft gewaltsames Sterben allgegenwärtig, weshalb sich die Menschen sehr intensiv mit dem Tod beschäftigten. Nicht nur Kriege oder Überfälle, sondern vor allem Krankheiten waren eine ständige Bedrohung. 1656 brach die Pest in Rom aus und es ist bemerkenswert, wie sehr die Maßnahmen, mit denen Alexander VII. die Epidemie bekämpfen ließ (Quarantäne, Masken und das weitgehende Stilllegen des öffentlichen Lebens), jenen gleichen, die heute unseren Corona-Alltag bestimmen. Auch der Tod ist durch die gegenwärtige Situation wieder stärker im Bewusstsein der Menschen präsent und Berninis Totenkopf erweist sich somit als ein memento mori von außerordentlicher Aktualität.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://gemaeldegalerie.skd.museum/ausstellungen/bernini-der-papst-und-der-tod/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Staatliche Kunstsammlungen Dresden</a></p>
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		<title>Caravaggio &#038; Bernini ab Oktober im Kunsthistorischen Museum Wien</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/caravaggio-bernini-im-kunsthistorischen-museum-wien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2019 06:49:18 +0000</pubDate>
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<p class="wp-block-paragraph">Die international angelegte Ausstellung präsentiert erstmals ein großes und überwältigendes, visuelles Barockspektakel im Kunsthistorischen Museum. Im Zentrum steht dabei das bahnbrechende Werk des Malers Michelangelo Merisi da Caravaggio (1571-1610) und des Bildhauers Gian Lorenzo Bernini (1598-1680).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Obwohl das Kunsthistorische Museum den umfangreichsten und wertvollsten Bestand an Werken Caravaggios und seiner Nachfolger außerhalb Italiens besitzt, hat in Österreich bislang keine Ausstellung zu diesem Maler und seiner Zeit stattgefunden. Werke des um eine Generation jüngeren Bildhauers, Gian Lorenzo Bernini, dessen Kunst auch für den österreichischen Barock prägend werden sollten, waren hierzulande bisher ebenfalls kaum zu sehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit rund sechzig Hauptwerken – Malerei wie Skulpturen – von Künstlern des frühen 17. Jahrhunderts spürt die Ausstellung dem Phänomen des aufblühenden Barockzeitalters nach und stellt die revolutionär-neuartige Kunst dieser Zeit in Rom vor: faszinierende Werke voller Dramatik, intensiver Leidenschaft, starker Bewegung und farbintensiver Theatralik. Der Maler Caravaggio und der Bildhauer Bernini waren dabei die führenden Persönlichkeiten, die mit ihrer neuartigen Ausdrucksweise ebenso wie mit ihrem unkonventionellen Lebensstil in Rom für Furore sorgten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr unter <a href="https://caravaggio-bernini.khm.at/" target="_blank" rel="noopener">caravaggio-bernini.khm.at</a></p>
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		<title>Die Architektursammlung der Albertina</title>
		<link>https://www.museumsfernsehen.de/die-architektursammlung-der-albertina/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[museumsfernsehen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 19:47:19 +0000</pubDate>
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<iframe loading="lazy" title="Die Architektursammlung der Albertina / The Architecture Collection at the ALBERTINA Museum" width="1104" height="621" src="https://www.youtube.com/embed/q1qBkzF8WAk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob barocke Stadtansichten, prachtvolle Bauten der Renaissance oder architektonische Ensembles wie die Wiener Ringstraße: Die Architektursammlung der ALBERTINA bietet mit über 40.000 Plänen, Studien und Modellen einen faszinierenden Überblick über das Genre der Architekturzeichnung. Von der Spätgotik bis hin zur Architektur der Gegenwart sind bedeutende Arbeiten von Bernini, Borromini, Hansen, Wagner, Loos, Hollein, Hadid u.v.m. vertreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Trailer: Die Architektursammlung der ALBERTINA</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/jvNPAfN4Nss?rel=0&amp;showinfo=0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen: <a href="https://www.albertina.at/sammlungen/architektur/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alertina</a></p>
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