In öffentlichen Sammlungen und Museen befinden sich viele Dinge, die heute aus ethischen Gründen als sensibel eingestuft werden. Auch in naturkundlichen Sammlungen stammen viele Objekte aus kolonialen Erwerbungskontexten oder anderen kritischen Umständen. Das Museum für Naturkunde Berlin beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit Herkunft, Erwerbungskontexten und Vergangenheit seiner naturkundlichen Objekte. Wie gehen solche Nachforschungen vor sich, und was bedeutet das für den Umgang und die Arbeit mit den Sammlungen? Und wie werden die Ergebnisse den Besucherinnen und Besuchern vermittelt? Der Vortrag zeigt auf, wie all dies im Kontext von Forschung, Lehre und Anwendung zu einer gerechteren globalen Kooperation vor allem mit Institutionen der jeweiligen Herkunftsländer beitragen kann.

Die Historikerin Ina Heumann untersucht die vielschichtige Geschichte von Museen und Sammlungen und leitet die Abteilung „Kultur- und Sozialwissenschaften der Natur“ am Berliner Museum für Naturkunde.

Mehr unter: museumfrankfurt.senckenberg.de

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