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Weimarer Kontroversen: Gibt es das ewig Weibliche? Mit Svenja Flaßpöhler & Christoph Türcke

29. September | 18:00 20:00

Wir fragen: Hat es Sinn von der Natur der Frau zu sprechen? Ist die Überwindung binärer Geschlechterverhältnisse nötige Emanzipation oder falscher Machbarkeitswahn?

Mit Dr. Svenja Flaßpöhler und Prof. Christoph Türcke

Moderation: Dr. Katrin Schumacher (MDR)

Unter dem Titel „Mensch – Natur – Beziehungskrise“ rückt die Klassik Stiftung Weimar ein Problemfeld ins Zentrum, dass durch Stichworte wie Klimawandel, ökologische Krise oder Corona-Pandemie von grundsätzlicher Aktualität ist. Die unberührte Natur als romantisches Sinnbild unverfälschter Harmonie ist dieselbe Natur, die unser Leben durch Pandemien und Naturkatastrophen bedroht. Einerseits sind wir als leibliche Wesen selbst Teil der Natur, andererseits überformen wir als kulturelle Wesen die Natur auch mit unseren Techniken und Interessen. Die ökologische Krise ist auch eine Krise unserer menschlichen Kultur. In den Weimarer Kontroversen der Klassik Stiftung werden verschiedene Aspekte dieser ambivalenten Beziehung zwischen Mensch und Natur zum Thema gemacht.