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Und die Juden? David Baddiel im Gespräch im Jüdischen Museum Berlin

26. Oktober | 19:00 20:00

Das Buch des Comedians David Baddiel ist ein verblüffender Blick auf die Debatten um Identitätspolitik und Diskriminierung – „Witzig, wichtig, strittig“ schreibt Max Czollek dazu.

Dieses Buch richtet sich an alle Menschen mit gutem Gewissen. Natürlich sind sie gegen Homophobie, Rassismus und andere Arten der Diskriminierung. Sicher sind sie auch gegen Antisemitismus in jeder Form. Aber zählen Juden wirklich genauso in den Debatten der Gegenwart?

In Großbritannien ist David Baddiel berühmt als politischer Kommentator und Comedian. Als prominente jüdische Stimme stellt er bohrende Fragen: Gelten Juden wirklich als handfest bedroht, genau wie andere Minderheiten? Und falls nicht – warum? In einer brillanten Kombination aus Beobachtungen der Gegenwart, persönlichen Erfahrungen und schmerzhaften Pointen erschüttert dieser Essay bequeme Gewissheiten. Wir müssen reden!

David Baddiel im Gespräch mit Sascha Chaimowicz (Chefredakteur ZEITMagazin), Marina Chernivsky (Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment der Zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland) und Daniel Donskoy (Schauspieler und Musiker), moderiert von Jo Frank (Geschäftsführer des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks).

1964 geboren, lebt David Baddiel heute in London und ist Comedian, Fernsehdarsteller und Autor. Seine Romane und Kinderbücher sind Bestseller, sein Twitter-Account hat über 730 000 Follower. Und die Juden? ist sein erstes Sachbuch.

Mehr unter: www.jmberlin.de