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Über die Praxis maritimer Gewaltanwendung im Hanseraum des Spätmittelalters | Europäisches Hansemuseum

12. Oktober | 18:00 19:00

Mit dem Vortrag »welk doch moste achterlaten zien umme keringhe und gebrekes willen von wynde« von Christian Peplow geht es weiter in unserer Reihe »Handel, Geld und Politik«. Es geht dabei um das populäre Bild von zügelloser und waffenintensiver Gewalt in Seekonflikten. Nach Peplow hat dies Bild keine Existenzberechtigung. Es gab bis auf wenige Ausnahmen (wie im Bild die Schlacht von Arnemuiden 1338) weder zu militärischen Zwecken exklusiv konstruierte Schiffe, noch lässt sich der exzessive Gebrauch von Schiffsgeschützen nachweisen. Auch Taktik und Strategie spielten nach jetzigem Kenntnisstand eine eher untergeordnete Rolle. Wenn Jäger und Gejagter mit demselben Material kämpften, so war letztlich nur durch die höhere Anzahl an Schiffen und Kämpfern ein Sieg zu erringen.

Mehr unter: www.hansemuseum.eu