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Quantencomputer: Ungeahnte Rechenkraft mit Qubits | Deutsches Museum

15. November | 18:00 19:00

Wie Quantencomputer funktionieren, ist schwer zu verstehen. Selbst Einstein fand das, was in der Quantenwelt vor sich geht, „spukhaft“. Dennoch ist es Forschungseinrichtungen und Unternehmen gelungen, auf Basis von Ideen, die bisher nur als wissenschaftliche Theorien existierten, erste funktionsfähige Quantenrechner zu bauen. Noch sind diese aber ziemlich fehleranfällig. Wann wird sich das ändern? Und wieso eröffnen Quantencomputer ungeahnte Möglichkeiten? Wir suchen nach Antworten.

Vor zwei Jahren wurde in einem Forschungsexperiment erstmals bewiesen, dass Quantencomputer klassischen Rechnern bei bestimmten, komplexen Aufgaben nicht nur in der Theorie, sondern tatsächlich überlegen sind. Sie rechnen nicht mit Bits, die nur die Werte 0 oder 1 annehmen können, sondern mit Qubits, die 0, 1 oder jeglichen Überlagerungszustand dazwischen darstellen können. Das verleiht ihnen das Potenzial, aufwendige Simulationen, zum Beispiel von Molekülen, oder komplizierter Simulationsaufgaben, zum Beispiel zur intelligenten Verkehrssteuerung, zu berechnen, an denen aktuelle Supercomputer scheitern.

Doch bei näherem Hinsehen – einerseits auf die von vielen Rückschlägen gezeichnete Geschichte der KI-Noch verfügen Quantencomputer allerdings über wenige Qubits und erzeugen viele Fehler, weshalb sie für den Alltagseinsatz nicht geeignet sind. Wann wird sich das ändern? In fünf, zehn oder in fünfzig Jahren? Welche Chancen würden sich dadurch ergeben? Und sind Quantencomputer gefährlich?

Mit Expertinnen und Experten aus Startups und Wissenschaft wollen wir in diesem Panel im Rahmen von Hi!A erklären, wie Quantencomputer funktionieren und wie revolutionär ihr Durchbruch wirklich sein könnte.

Mehr unter: www.deutsches-museum.de