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Jüdisches Leben in Breslau vor und nach dem Holocaust | Topographie des Terrors

9. November | 19:00 20:00

www.topographie.de/livestream/

Die Stiftung Topographie des Terrors, das Deutsche Kulturforum östliches Europa und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas laden zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.

Begrüßung: Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Impulsvortrag: Jun.-Prof. Dr. Tim Buchen, Dresden

Podiumsgespräch mit:

  • Jun.-Prof. Dr. Tim Buchen, Tamara Włodarczyk, Breslau/Wrocław, und
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Conrads, Stuttgart

Moderation: Dr. Ingo Loose, Berlin

Verschwörungstheorien sind im Laufe der Geschichte immer wieder verbreitet worden. Sie basieren auf der Breslau blickt auf eine lange jüdische Geschichte zurück, deren Anfänge in das Mittelalter zurückreichen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt neben Berlin und Frankfurt am Main zur drittgrößten jüdischen Gemeinde Deutschlands.

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 begann die systematische Ausgrenzung, Verfolgung und schließlich Ermordung der jüdischen Bevölkerung Breslaus. Die Tagebücher von Willy Cohn und Walter Tausk, beide im November 1941 in Kaunas von den Nationalsozialisten ermordet, sind erschütternde Zeugnisse des Holocaust.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das von der deutschen Bevölkerung verlassene Niederschlesien mit seiner Hauptstadt Breslau zu einem wichtigen Zentrum der Ansiedlung für polnische Jüdinnen und Juden. Seit dem politischen Umbruch 1989 machen zahlreiche zivilgesellschaftliche Initiativen, Vereine und Kulturinstitutionen auf das vergessene deutsch-polnisch-jüdische Kulturerbe in Breslau aufmerksam.

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