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HoloLab #2: “Partizipation und Handlungsfähigkeit” – Sophia Hussain & Lenbachhaus München

13. Oktober | 17:15 18:15

Führt die Einbindung des Publikums in Schaffensprozesse zur Aufgabe künstlerischer Autonomie? Wie verändert sich die Machtposition zwischen Gestaltenden und Publikum, wenn das Publikum selbst über Inhalte bestimmt? Zwei im Programm dive in geförderte Projekte kommen hier ins Gespräch: Escape the Room 2.0, dass sich zum Ziel setzte, die Zuschauenden durch direkte Aufforderung aus ihrer Passivität zu locken und zum Eingreifen in den Szenenverlauf zu bewegen und das Collaboratory des Lenbachhauses, das als digitale Plattform den spielerischen Austausch von Besuchern fördert. Wie funktioniert die Interaktion in den Projekten, wie lief die technische Umsetzung ab und welche Art von Kooperation ist mit dem Publikum entstanden?

Adina Hermann studierte in Hamburg Kommunikationsdesign und Art Direction, bevor sie 2012 zu Sozialhelden e. V. in BeSophia Hussain studierte Germanistik und Medienwissenschaften in Hamburg und arbeitet als freie Regisseurin. Sie schuf mehrere immersive Theaterarbeiten mit Jugendlichen, wie Die Heilanstalt – eine 21-stündige Theaterperformance mit über 100 minderjährigen Schauspielern und führte Regie im dive in geförderten Projekt Escape the Room 2.0.

Das Collaboratory ist der digitale Open Space des Lenbachhauses und ist ein gefördertes Projekt im Programm dive in. Dort soll die soziale Distanz überwunden und ein Raum für Austausch und gemeinsame Aktionen geschaffen werden. Das Team hinter dem Projekt besteht aus der Kunstvermittlung und der Digitalen Kommunikationsabteilung des Hauses sowie Web-Developerinnen.

Die HoloLabs sind eine Veranstaltungsreihe der Kulturstiftung des Bundes, gemeinsam kuratiert mit Rosy DX und veranstaltet mit Unterstützung von hahnlive.

Mehr unter: www.kulturstiftung-des-bundes.de