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HoloLab #2: “Spielerische Publikumsbeteiligung als Gesellschaftsverhandlung” – Friedrich Kirschner

14. Oktober | 11:30 12:00

Räume des theatralen Verhandelns können unbekannte Welten und Vorstellungen herstellen, verbinden und überprüfen. Dazu bedarf es neuer Formen der künstlerischen Inszenierung, die den Fokus weg von Narration und Erzählung und hin zum Konflikt des Handelns erforschen. Soziale Aushandlung wird hier zum weltenbauenden Element, das aus individuellen Erfahrungen und dem spielerischen Austausch ein komplexes, performatives Ereignis entstehen lässt – Aushandlung wird so zum ästhetischen Prinzip.

Friedrich Kirschner ist Regisseur und Software-Entwickler. Er nutzt Interaktionismus als theoretische und Videospiele als technologische Grundlage für partizipative Gesellschaftssimulationen. Seine Arbeiten wurden auf zahlreichen internationalen Festivals und Ausstellungen gezeigt, unter anderem auf der Laboral Gameworld Ausstellung in Gijon, dem American Museum of the Moving Image in New York, dem Ottawa International Animation Festival, der Seoul Media Art Biennale und dem Ars Electronica Festival in Linz. Er war Direktor des Machinima Filmfestivals in New York 2008. Als Professor für digitale Medien leitet er den Masterstudiengang „Spiel && Objekt“ an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin.

Die HoloLabs sind eine Veranstaltungsreihe der Kulturstiftung des Bundes, gemeinsam kuratiert mit Rosy DX und veranstaltet mit Unterstützung von hahnlive.

Mehr unter: www.kulturstiftung-des-bundes.de