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Heli Ihlefeld liest aus „Ein unsichtbares Band genannt Familie” | Buchhändlerkeller Berlin

15. Januar | 20:00

Heli Ihlefeld liest aus „Ein unsichtbares Band genannt Familie”. Moderation: Petra Fléing

In ihrem neuesten Buch setzt sich Heli Ihlefeld mit der Geschichte der eigenen Familie auseinander, im Kontext der von Umbrüchen geprägten Zeit des ersten und zweiten Weltkriegs in Deutschland. Die originalen Erfahrungsberichte des Großvaters und des Onkels dienen als Quelle und werden durch einen fiktiven Dialog der Autorin mit ihren Verwandten verknüpft. Dieser Dialog zeigt die Zweifel, Ängste und Traumata der Menschen und der Autorin selbst, die Fragen, die man sich nie zu stellen getraut hat oder einfach nicht dazu kam und auch die privaten Erinnerungen an Menschen, deren Leben für Außenstehende in der Rückschau als Politikum verstanden wird. So werden die historischen Erinnerungen der Angehörigen und die eigenen, zum Teil lückenhaften Erinnerungen der Autorin durch ihren Blick auf die Ereignisse mehr als 70 Jahre später durch ein Band verbunden. Zugleich macht sie aus den schriftlichen Hinterlassenschaften der Verwandten ein zeitgeschichtliches Dokument, das eindrucksvoll zeigt, wie das Leben in der Zeit bis 1945 durch politische Umbrüche, Krieg und wirtschaftliche Unsicherheiten und Katastrophen wie der Inflation geprägt war. Die Forderungen und Fragen der bis heute folgenden Generationen werden dabei nicht unterschlagen.

Mehr unter: www.buchhaendlerkeller-berlin.de