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Online-Podium: Mode und Geschlechteridentität Zwischen Konformität und Provokation

14 April | 18:00 - 19:30

Mode und Geschlechteridentität | Zwischen Konformität und Provokation

Stream auf Youtube: www.landesmuseum-stuttgart.de/livestream/

Mode ist untrennbar mit Vorstellungen von Körper und Geschlecht verbunden. Spätestens beim Kleiderkauf wird sichtbar, dass Modeproduktion auch heute, wo die Gesellschaft stärker für Genderfragen sensibilisiert ist, einer binären Geschlechterkonstruktion folgt. Gibt es Chancen, die bestehende Konformität aufzubrechen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Podiumsgespräch am 14.4., 18 Uhr, das im Rahmen der Großen Landeausstellung „Fashion?! Was Mode zu Mode macht?!“ live auf YouTube gestreamt wird.

Indem Mode durch Form, Schnitt und Farbe männliche von weiblicher Mode unterscheidet, definiert sie bestimmte Bilder von Männlichkeit und Weiblichkeit. Ausgeschlossen werden dabei all jene Menschen, die sich in keine der beiden Kategorien einordnen. Als dynamisches System lebt Mode aber auch davon, sich immer wieder neu zu erfinden, Grenzen zu überschreiten und zu provozieren. Darin liegen Chancen, bestehende (Geschlechter-) Normalitäten in Frage zu stellen.

Die Literaturwissenschaftlerin Maria Weilandt, Universität Potsdam, und die Tänzerin und Choreografin Georgina Philp diskutieren anhand unterschiedlicher Beispiele, welches queere Potenzial in Präsentationsformen von Mode steckt, beispielsweise in der Modepose oder der Ballroom-Szene. Moderiert wird das Gespräch von Raffaela Sulzner, Kuratorin der Großen Landesausstellung „Fashion?!“, Landesmuseum Württemberg.

fashion-stuttgart.de

Details

Datum:
14 April
Zeit:
18:00 - 19:30
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