Als Sammler, sagt Dr. Friederike Weimar, Projektleiterin der Publikation “Kanzlers Kunst”, entschieden die Schmidts aus dem Bauch heraus. Insofern waren sie keine professionellen Sammler auf der Suche nach dem neuesten Trend, sondern Kunstfreunde, die auch das Politische in der Kunst im Blick hatten. Es geht in der Ausstellung der Privatsammlung von Helmut und Loki Schmidt nicht um Beweihräucherung. “Wir präsentieren hier eine schöne, bunte Ausstellung, die natürlich einen sehr hanseatischen Einschlag hat” ergänzt Dr. Carsten Müller, Leiter des Ernst Barlach Hauses in Hamburg.

Die Ausstellung präsentiert rund 150 Gemälde, Plastiken und kunstgewerbliche Gegenstände – Hanseatisches und Internationales, große Kaliber und kleine Köstlichkeiten. Im Zentrum stehen Ernst Barlach, Emil Nolde, Hamburger Maler und die Künstlerkolonie Worpswede – insgesamt sind Werke von rund 50 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen. Die Exponate werden durch Fotografien ergänzt, die neben den kunstpolitischen Aktivitäten des Bundeskanzlers auch die langjährige Verbundenheit beider Schmidts mit dem Ernst Barlach Haus und seiner Sammlung dokumentieren.

Mehr unter: www.barlach-haus.de

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